Juli 2011: Zahl der Verkehrstoten wieder gesunken

23.09.2011 15:50 Uhr
Verkehrstote
© Foto: dapd/Frank Brandel

361 Menschen verloren im Juli 2011 auf deutschen Straßen ihr Leben.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 70 Personen beziehungsweise 16 Prozent weniger als im Juli 2010. Damit lag die Zahl der Ver¬kehrstoten zum zweiten Mal in einem Juli unter 400 – das erste Mal gab es im Juli 2009 weniger als 400 Getötete. Die Zahl der Verletzten ging im Juli 2011 gegenüber dem Vorjahr ebenfalls zurück, und zwar um elf Prozent auf etwa 35 700. Ein Grund für den starken Rückgang bei der Zahl der Verkehrstoten im Juli 2011 dürften die schlechten Witterungsbedingungen gewesen sein. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Todesopfer im Juli, bedingt durch das überwiegend sonnige und trockene Wetter, stark gestiegen. Gutes Wetter führt unter anderem dazu, dass mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Zweiradfahrer unterwegs sind und damit die Unfallschwere steigt. Insgesamt musste die Polizei im Juli 2011 rund 196 200 Straßenverkehrsunfälle aufnehmen, das waren 1,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um rund zwölf Prozent auf 27.800 gesunken ist, gab es bei den Unfällen mit ausschließlich Sachschaden eine leichte Zunahme um 0,9 Prozent auf etwa 168.400. Von Januar bis Juli 2011 registrierte die Polizei rund 1,3 Millionen Straßenverkehrsunfälle, das waren 2,2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren rund 169.900 Unfälle mit Personenschaden (plus 4,3 Prozent) und 1,1 Millionen Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (minus 3,1 Prozent). 2 163 Menschen verloren in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben. Das waren 64 Personen oder 3,0 Prozent mehr als von Januar bis Juli 2010. Im gleichen Zeitraum hat die Zahl der Verletzten um 4,0 Prozent auf rund 217 500 zugenommen. (ah)

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