Gut drei Tonnen weniger wiegt solch ein Bus als vergleichbare Fahrzeuge. Immerhin 20 Prozent Kraftstoffersparnis verspricht man sich von diesem Experiment.
Die BVG sind da schon einen Schritt weiter. Die Berliner haben gleich mehrere hundert vom "leichten Holländer" geordert. Auch hier spielte neben einem günstigen Anschaffungspreis vor allem das Thema Kraftstoffersparnis eine entscheidende Rolle.
Dass der Verbrauch heutzutage ein wesentlicher Faktor bei der Fahrzeugbeschaffung ist, haben längst auch die Bushersteller begriffen. Entsprechend groß sind die Anstrengungen, ihre Busse dahingehend zu optimieren. Und was für den Stadtbus gilt, trifft auf den Fern- oder Reisebus erst recht zu. Denn hier spielt ein weiterer Faktor eine nicht zu unterschätzende Rolle: Der Luftwiderstand. Und wieder einmal zeigt VDL, wo der Hammer, bzw. wie tief mittlerweile die Kraftstoff-Messlatte hängt. So fuhr beim Supertest der OMNIBUSREVUE mit dem FMD erst kürzlich ein sogenannter Mitteldecker einen Durchschnittsverbrauch von unter sensationellen 17 Litern/100 km. So etwas rechnet sich nicht erst auf Dauer.
Diese Beispiele zeigen, es tut sich was in der Branche - und es kann immer noch
eine Schippe drauf gelegt werden. (sab)
Kommentar der Woche
Nun wollen es auch die Münchener wissen. Seit heute testet die Münchener Verkehrsgesellschaft MVG einen VDL Citea LLE, das ist ein Niederflurbus in Leichtbauweise.