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Mautabrechnung: Hoyer und Tolltickets kooperieren

Hoyer bietet seinen Kunden künftig eine On-Board-Unit für vollautomatische Mautzahlungen an (Symbolbild)
© Foto: Herbert Pfarrhofer/dpa/picture-alliance

Im Zuge der Kooperation bietet Hoyer eine On-Board-Unit an, mit der sich Mautzahlungen in Europa vollautomatisch und mit einheitlicher Abrechnung durchführen lassen.


Datum:
31.08.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Das mittelständische Mineralölunternehmen Hoyer mit Sitz in Niedersachsen hat mit dem Mautdienstleistungsanbieter Tolltickets eine Kooperation vereinbart. Hoyer wird seinen Kunden künftig mit der eigenen Tankkarte (HoyerCard) eine On-Board-Unit anbieten, mit der sich Mautzahlungen in Europa vollautomatisch und mit einheitlicher Abrechnung durchführen lassen. Das System basiert unter anderem auf dem Europäischen Elektronischen Mautdienst (EETS).

Die Partnerschaft mit Hoyer sei beispielhaft dafür, „den Europäischen Elektronischen Mautdienst in der täglichen Praxis anzubieten“, sagte Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom, der Muttergesellschaft von Tolltickets. „So lassen sich Mautdienstleistungen mit marktführender Technologie an Partner wie Hoyer liefern, für deren Endkunden Qualität und Benutzerfreundlichkeit des Services im Mittelpunkt stehen.“

Die Abrechnung erfolgt als vollwertige Mehrwertsteuerrechnung

Kapsch TrafficCom liefert mit der selbst entwickelten und produzierten On-Board Unit einen Teil der EETS-Infrastruktur, die von der Kapsch-Tochter Tolltickets im Projekt mit Hoyer eingesetzt wird. Über die von Tolltickets bereitgestellte IT-Infrastruktur wird Hoyer die Maut für seine Kunden in allen europäischen Ländern, die derzeit EETS in ihrem System freigeschaltet haben oder in denen es andere Mautserviceverträge mit Tolltickets gibt, verrechnen. Die Abrechnung erfolgt gemäß den gültigen europäischen Umsatzsteuerrichtlinien bei den davon betroffenen Mautsystemen als vollwertige Mehrwertsteuerrechnung.

Neben dem bestehenden Angebot für Deutschland, Österreich, Ungarn, Italien und Bulgarien sollen in Kürze noch Frankreich, Spanien, Portugal, die Schweiz, Norwegen, Schweden, Dänemark sowie diverse Brücken und Tunnel in Europa in das System eingebunden werden.

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