Im Januar trafen sich Staatsminster Erwin Huber und LBO-Präsident Heino Brodschelm zu einem ersten Meinungsaustausch in Burghausen. Der LBO-Präsident gratulierte dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie zu seinem neuen Amt. "Der LBO freut sich auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit", versicherte Brodschelm. Huber unterstrich, dass der Erhalt und die Sicherung der mittelständischen Strukturen im privaten Omnibusgewerbe in Bayern weiterhin ein besonderes Anliegen von ihm und der Bayerischen Staatsregierung sein werde. Brodschelm wies darauf hin, dass dem ÖPNV in den letzten Jahren bereits überproportionale finanzielle Einschnitte zugemutet wurden. Erst zum Jahresbeginn trat die dritte Kürzung der Ausgleichsleistungen im Ausbildungsverkehr um weitere vier Prozent in Kraft, so dass der gesetzliche Ausgleichsanspruch seit 2003 um insgesamt 12 Prozent reduziert wurde. Insbesondere der ländliche Raum laufe Gefahr, bei weiteren finanziellen Einschnitten seinen funktionsfähigen ÖPNV zu verlieren. Erwin Huber und Heino Brodschelm sind sich einig, dass die Nahverkehrsversorgung in der Fläche nicht in Frage gestellt werden dürfe.
Meinungsaustausch mit neuem Verkehrsminister
LBO-Präsident Heino Brodschelm und Staatsminster Erwin Huber sprachen über die Zukunft des privaten Omnibusgewerbes in Bayern.