Bis zum Ende der Legislaturperiode im Deutschen Bundestag muss die Bundesregierung einen Bericht zu den Auswirkungen der neuen Lenk- und Ruhezeiten vorlegen, so ein Beschluss der Bundestagsabgeordneten. Mit der Untersuchung beauftragt wurde das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr (dwif consulting GmbH). Neben Vertretern des Bundesministerium für Arbeit und Soziales und des BMVBS, des Bundesamtes für Güterverkehr und der Gewerkschaft ver.di ist für die Busbranche der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) vertreten. Darüber hinaus wurden zwei Einzelunternehmen in den Beirat gewählt. Die Ergebnisse der Studie wird die Bundesregierung im ersten Quartal des Jahres 2009 dem Deutschen Bundestag präsentieren. In der Studie enthalten sein werden auch Befragungen von Unternehmen und Fahrpersonal, die ab April beginnen. Der bdo appelliert bereits jetzt an alle Unternehmen, zahlreich daran mitzuwirken. Der bdo warnt aber zudem die deutsche Politik davor, alle politischen Diskussionen zur Wiederherstellung der 12-Tage-Regelung bis zu den Ergebnissen der Studie zu vertagen. Vor allem auf europäischer Ebene wird das Thema derzeit intensiv behandelt und steht auch auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des europäischen Verkehrsministerrates Anfang April. Foto: Protest gegen die neuen Lenk- und Ruhezeiten 2007 in Brüssel
Regierung beruft bdo in wissenschaftlichen Beirat
Studie zu den Auswirkungen der Sozialvorschriften begonnen.