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Reiseversicherung: URV bleibt trotz Pandemie zuversichtlich

Sorgenfrei in den Urlaub: Über neue URV-Produkte können Reisende die sie betreffenden Risiken rund um Covid19 abdecken
© Foto: N-Media-Images / Fotolia

Niedrige Schäden und positiver Jahresabschlus: Die Union Reiseversicherung (URV) halbierte 2020 ihre Beitragseinnahmen, wächst aber in Deutschland.


Datum:
09.03.2021
Autor:
Anja Kiewitt
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Bei der Union Reiseversicherung (URV) sind die gebuchten Bruttobeiträge 2020 um 52,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 117,7 Millionen Euro zurückgegangen. In UK und Irland verzeichnen die Beitragseinnahmen einen besonders starken Rückgang auf 51,8 Millionen Euro (Vorjahr: 191,8 Mio. Euro). In Deutschland wuchs das Geschäft hingegen um gut 15 Prozent auf 65,9 Millionen Euro, vor allem dank eines hohen Anteils an Verträgen mit einer Laufzeit über einem Jahr. "Im Bereich der Gruppentouristik konnten wir sogar zwölf neue Kunden unter Vertrag nehmen", berichtet URV-Vertriebschef Alexander Piwonski. "Faktisch werden diese Unternehmen aber seit Monaten daran gehindert, ihr Geschäft auszuüben", sagte er auf Rückfrage in einem Pressegespräch am 9. März anlässlich der Fachmesse ITB Berlin NOW. Die Corona-Pandemie zeige jedoch, dass die persönliche, auch kontaktlose, Beratung im Reisebereich weiterhin eine große Bedeutung einnimmt. „Hier haben die Reisebüros geglänzt und mit Sicherheit auch Kunden für die Zukunft von deren Leistungsfähigkeit überzeugt, während manche Onlineportale und Reiseveranstalter teilweise nur schwierig für die Kunden erreichbar waren“, resümiert Piwonski. In dieser angespannten Lage habe die URV Kooperationen mit zahlreichen Reisebüros und Reiseveranstaltern abschließen und mit Regelungen zur Umbuchung oder Einfrierung des Versicherungsschutzes im ersten und zweiten Lockdown vielen Agenturen die Einnahmen retten können.

Neue Covid-Bausteine in der Reiserücktritt und -abbruch

Kern-Produkt der URV bleibt weiter die Reise-Rücktrittskosten-Versicherung. Sie erreichte mit Beitragseinnahmen von 84,7 (2019: 129,6) Millionen Euro beziehungsweise 72 (2019: 52) Prozent im vergangenen Jahr erneut den höchsten Anteil am Gesamtumsatz. Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle gingen in Folge der eingeschränkten Reisemöglichkeiten überproportional zu den Beitragseinnahmen auf 71,3 (2019: 151,2) Millionen Euro zurück, die Brutto-Schadenquote sank auf 51,6 (2019: 63,1) Prozent. Im Ergebnis konnte die Gesellschaft nach diesen vorläufigen Zahlen einen Jahresüberschuss von 3,1 Millionen Euro erwirtschaften, nach einem Minus von 9,3 Millionen Euro im Vorjahr. Mit „Covid19 Protect“ wurde zudem eine ergänzende Deckung in der Reiserücktritt/Reiseabbruch auf den Markt gebracht. Das Produkt wurde zum 1. Februar 2021 mit erweiterten Leistungen versehen. So wurde zum Beispiel der Kreis der Risikopersonen deutlich erweitert. Auch wurde mit Beginn der Pandemie in der Auslandsreise-Krankenversicherung Covid-19 eingeschlossen und die Versicherung um das Servicepaket Medical Protect ergänzt.

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