Das Unternehmen wird die 18 Meter langen Fahrzeuge ab sofort im Fahrgastbetrieb testen und damit – zeitgleich mit dem Einsatz zweier Leichtbaubusse und zwei paralleler Hybridbusse – weitere Erfahrungen mit einer neuen Sprit-Spar-Technologie sammeln. Auch für den Werkstattbereich bedeutet die neue Technik eine Herausforderung, denn statt der üblichen 24 Volt arbeitet die Hybridtechnik mit Spannungen bis zu 700 Volt, wie sie bislang nur bei einer Straßenbahn vorkommen. Die pro Stück rund 700.000 Euro teuren Fahrzeuge stammen von der Herstellergemeinschaft Hess (Fahrzeugbauer) und Vossloh Kiepe (elektrotechnische Ausstattung). Die neuen Fahrzeuge sind in der Lage, kürzere Strecken alleine mit Hilfe ihrer Elektromotoren zurückzulegen. Ist die Kapazität des Energiespeichers erschöpft, springt der Diesel an, der dann den Strom für die beiden Antriebsmotoren auf der zweiten und dritten Achse liefert. Der Fahrgast wird die neue Technik durch einen sehr leisen, ruckfreien Antrieb bemerken und via Bildschirm im Bus über die neue Antriebstechnik informiert. Die Rheinbahn erhofft sich neben dem Sammeln von wichtigen Erfahrungen mit der neuen Technik einen wesentlich geringeren Dieselverbrauch und einen deutlich reduzierten Schadstoffausstoß. Erwartet wird ein Kraftstoff-Einsparpotential von rund 20 Prozent. Das Projekt wird vom TÜV-Nord und der RWTH Aachen wissenschaftlich begleitet. (ah)
Rheinbahn AG setzt serielle Hybridbusse ein
Nach Leichtbaubussen und Parallelhybriden kommen nun bei der Rheinbahn AG drei serielle Hybridbusse zum Einsatz.