Steuern: Koalition plant mehr Netto für Sonntags- und Feiertagsarbeit

08.07.2026 10:40 Uhr | Lesezeit: 2 min
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Die Koalition aus Union und SPD will die Obergrenzen für den steuerlich begünstigten Sonn- und Feiertagszuschlag erhöhen
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Wer an Sonn- und Feiertagen arbeitet, könnte künftig mehr vom Zuschlag behalten. Die schwarz-rote Koalition plant eine Anhebung der steuerlichen Obergrenzen.

Die Koalition will die Obergrenzen für den steuerlich begünstigten Sonn- und Feiertagszuschlag erhöhen. Das kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach der Sitzung des Koalitionsausschusses an. Er sagte, neben erweiterten Möglichkeiten für Arbeitgeber, Arbeitsverhältnisse in den ersten vier Jahren der Beschäftigung zu befristen, „erhöhen wir den steuerlich begünstigten Sonntags- und Feiertagszuschlag“.

Die sogenannte sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen soll laut Merz bis zu einer Dauer von maximal 48 Monate zulässig sein. „Das ist doppelt so lange wie bisher“, sagte Merz. Innerhalb dieses Zeitraums könne man befristete Verträge dann bis zu sechsmal verlängern. Das sei wichtig für Start-ups, aber auch für andere Betriebe, die expandieren wollten. Auf dem Arbeitsmarkt beginne man nun, „die Fesseln zu lösen“, behauptete Merz.

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