In dem Rundschreiben hebt der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) hervor, dass die Kostenexplosion aufgrund der Auseinandersetzungen im Nahen Osten weiter unvermittelt auf die Busunternehmen einschlägt. "Auch wenn der brüchige Waffenstillstand im Nahen Osten die Ölpreise zwischenzeitlich hat sinken lassen, bleibt das Preisniveau gefährlich hoch", heißt es darin. Gleichzeitig sei absehbar, dass sich die Preise nicht kurzfristig auf das Vorkrisenniveau zurückentwickeln würden. Zu gravierend seien die Schäden an der Petro-Infrastruktur in den Golfstaaten, ebenso die teuer erkauften Passagen der Schiffe durch die Straße von Horrmus.
"Bisherige Maßnahmen verfehlen ihr Ziel. Aktuell diskutierte Maßnahmen, wie die Erhöhung der Pendlerpauschale oder ein Tankrabatt mögen ggf. Privathaushalte entlasten, haben auf die Wirtschaft, insbesondere die Transportwirtschaft und damit auch auf den Busmittelstand leider keinerlei Auswirkungen", kritisiert Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard in ihrem Schreiben an Bundeskanzler und Vizekanzler, Bundeswirtschaftsministerin und Bundesverkehrsminister.