"Dies ist unerlässlich, um sowohl die Klimaziele zu erreichen als auch in einem Flächenstaat wie Bayern die Mobilität für alle sicherzustellen", betont der bayerische VCD-Landesvorsitzende Bernd Sluka. Zudem sind Ausgaben im Bereich des öffentlichen Verkehrs konjunkturell und im Hinblick auf die Arbeitsplatzsicherung wirkungsvoller als Maßnahmen im Bereich des Straßenverkehrs. "Im öffentlichen Verkehr werden beim Betrieb auf Dauer Arbeitsplätze gesichert, während Straßenbau und Abwrackprämie konjunkturell nur ein kurzes Strohfeuer darstellen und gleichzeitig Gift für den Klimaschutz sind", so Sluka anlässlich einer Klausursitzung des Landesvorstands. Der VCD fordert daher ein Investitionsprogramm vor allem für den Schienenverkehr und eine Aufstockung der Mittel für den Betrieb von Bahn und Bus. Die Ausgaben für den ÖPNV in Bayern bleiben direkt vor Ort und stärken damit die bayerische Wirtschaft. Die Abwrackprämie bewirkt vor allem eine kurzzeitige Unterstützung der ausländischen Wirtschaft, während für Bayern selbst nicht viel übrig bleibt.
VCD fordert mehr Geld für öffentlichen Verkehr
Der Landesverband Bayern des Verkehrsclub Deutschland VCD fordert die bayerische Staatsregierung auf, sich für eine Umschichtung der Mittel aus dem Konjunkturprogramm für Bahn und Bus einzusetzen.