Die Finanzmittel für den Ausbildungsverkehr sind in den vergangenen Jahren bundesweit um mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr gekürzt worden. Auch in Rheinland-Pfalz sind in den vergangen Jahren mehr als sechs Millionen Euro Landesmittel eingespart worden. „Wir können uns dem ADAC nur anschließen, wenn er ausreichende Mittel für einen angemessenen Schülerverkehr verlangt“, kommentiert Uwe Hiltmann, Geschäftsführer der VDV-Landesgruppe Südwest, die Ergebnisse des ADAC Schulbustest 2009. Dennoch, das Fahren mit Bussen und Bahnen ist nach wie vor der sicherste Weg zur Schule zu kommen. Dies haben die im Herbst 2008 von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung veröffentlichten Zahlen zum Schülerunfallgeschehen 2007 erneut eindrucksvoll bestätigt. Der Weg mit dem Schulbus ist um mehr als zehn Mal sicherer als mit dem Fahrrad und mehr als vier Mal sicherer als mit dem Pkw. “Mit weiteren Einsparungen im Schülerverkehr muss aber Schluss sein, damit die Verkehrsunternehmen den hohen Sicherheitsstandard im Ausbildungsverkehr halten und weiter verbessern können. Dass dies nun auch der Pkw-Interessensverband ADAC erkannt hat und endlich Busse und Bahnen stärker in Fokus der öffentlichen Förderung rücken will, zeigt die Brisanz des Themas“, so Uwe Hiltmann abschließend.
VDV: Bei Schülerbeförderung nicht sparen
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen VDV nimmt Stellung zum ADAC-Schulbustest 2009.