Die Stadtverwaltung Salzgitter, der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen VDV und die Kraftverkehrsgesellschaft Braunschweig KVG hatten anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Verbundtarifes Region Braunschweig und der bundesweiten Aktion "Vorfahrt für Familien! Mit Bussen und Bahnen", zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen. Rund um das Stadtmonument von Lebenstedt hatten die Fahrgäste und Familien der Stadt Salzgitter und der umliegenden Gemeinden Gelegenheit, ihre Anliegen zum Busangebot Salzgitters vorzutragen, sich über die Familienangebote der KVG und des Verbundtarifs zu informieren und an einem großen Quiz teilzunehmen. "60 Prozent aller Familien mit Kindern unter 18 Jahren leben in ländlichen Gebieten beziehungsweise in der Umgebung von Großstädten und Ballungsräumen", erklärte Bürgermeister Hermann Eppers. Dies gelte auch für Salzgitter. Diese Familien bräuchten einen leistungsfähigen ÖPNV-Anschluss. Dafür mache er sich stark. Auch in Städten wie hier in Salzgitter erwarteten die Menschen heutzutage ein angemessenes ÖPNV-Angebot, betonte Ulrich Bethke, Geschäftsführer der KVG. "Die Verkehrsunternehmen benötigen besonders für die Infrastruktur auch außerhalb der Ballungsräume die nötige finanzielle Unterstützung." Leider hätten Bund und Länder in den vergangenen Jahren bei der Finanzierung von Bussen und Bahnen stark gespart. So hätten die Verkehrsunternehmen alleine durch die Kürzung der Ausgleichsleistungen für den rabattierten Schülerverkehr deutlich weniger in der Kasse. "Die öffentliche Kofinanzierung muss wieder zuverlässiger werden", so der Geschäftsführer weiter.
Vorfahrt für Familien in Salzgitter
VDV-Aktion machte Halt in Salzgitter.