"Das geplante Konjunkturprogramm des Bundes in den Jahren 2009/2010 muss vorrangig auch dem umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehr zugute kommen", so Werner Schreiner, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH VRN. „Damit kann langfristig eine nachhaltige Verbesserung im Bereich des Umweltschutzes, aber auch eine Steigerung der Nutzungsquote im ÖPNV erreicht werden“, so die Auffassung des Geschäftsführers. Möglichkeiten für direkte Investitionen in den umweltfreundlichen ÖPNV sieht der VRN-Geschäftsführer vor allem im Bereich der Schieneninfrastruktur, wo durch zusätzliche Signale und Weichen die Pünktlichkeit der S-Bahnzüge und Regionalbahnen erhöht werden kann. Für die Busverkehre fordert der VRN im Rahmen des Konjunkturprogramms die verbesserte Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge, weitestgehend mit Niederflurtechnik; dies gilt auch für den Bereich der Straßenbahnen. Generell gilt aus Sicht des VRN, dass die Haltestellen aller Verkehrsmittel noch besser mit Kundeninformationen hin bis zu Echtzeitdaten über die Verkehrslage ausgestattet werden müssen. "Denn nur ein gut informierter Kunde bewegt sich ohne Restriktionen im ÖPNV-Netz und auch für die Gewinnung neuer Kunden sind geringe Zugangshemmnisse Bedingung“, so Schreiner. Besonders wichtig erscheint, dass im Rahmen des Konjunkturprogramms auch die Nutzungsmöglichkeiten des ÖPNV durch mobilitätseingeschränkte Bürger nachhaltig verbessert werden. Auch im Hinblick auf den anstehenden demographischen Wandel sind solche Maßnahmen ein "Muss", so der VRN-Geschäftsführer.
VRN: ÖPNV ins Konjunkturprogramm
Verkehrsverbund Rhein-Neckar fordert, dass das geplante Konjunkturprogramm des Bundes in den Jahren 2009/2010 vorrangig auch dem umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehr zugute kommt.