WBO: Zweiter Aktionstag am 17. Juni in Berlin

© Foto: WBO

„Busunternehmen jetzt retten“ – dieses Motto gilt trotz der von Land und Bund verabschiedeten Konjunkturpakete weiter, denn diese seien für die Busbranche absolut unzureichend.


Datum:
10.06.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
3 min

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„Wir sind schockiert und enttäuscht“, erklärte Klaus Sedelmeier, Vorsitzender des Verbands Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) anässlich des neuen Konjunkturpaketes des Bundes. Und WBO-Geschäftsführer Witgar Weber fügte hinzu: „Wir haben die Bustouristik im neuen Programm vergeblich gesucht.“

Aus Sicht des Verbandes ist das Konjunkturprogramm aus Berlin für die Bustouristik völlig unzulänglich. Ausschließlich die Vorhaltekosten der Fahrzeuge müssten als Basis für die Soforthilfen zu Grunde gelegt werden. „Alles andere ergibt keinen Sinn“, betonte Busunternehmer und WBO-Vorsitzender Sedelmeier. 

 Ein weiterer Punkt, der dem WBO schwer im Magen liegt: Das Busreiseverbot ist in Baden-Württemberg zum 15. Juni aufgehoben. Doch ein verbindliches Konzept, unter welchen Voraussetzungen die Reisebusse wieder rollen können liegt noch immer nicht vor. „Wir haben unseren Vorschlag vor Wochen eingereicht“, so Geschäftsführer Weber. „Die Landesregierung ist am Zug.“

WBO beteiligt sich erneut an Demonstration

Die Not unter den Mitgliedern sei groß, der Unmut steigere sich täglich. Deshalb folgt der WBO dem Aufruf des Bundesverbandes bdo, der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) sowie dem Internationalen Bustouristik Verband (RDA) zu einer weiteren Demonstration: In Berlin sollen am 17. Juni 1.000 Busse auf die kritische Situation der Branche aufmerksam machen.  

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