Das Berliner Beratungsunternehmen M3E hat die fünfte, vollständig überarbeitete Ausgabe seines Förderguides zu elektrischen Bussen und Ladeinfrastruktur veröffentlicht. Das Whitepaper bietet einen strukturierten Überblick über aktuelle Förderprogramme und Finanzierungsoptionen auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene.
Adressiert werden insbesondere ÖPNV-Betreiber, private Busunternehmen sowie kommunale Aufgabenträger, die in alternativ angetriebene Busflotten und die dazugehörige Infrastruktur investieren wollen. Neben den Förderbedingungen werden auch Antragsvoraussetzungen, Fristen und Kombinationsmöglichkeiten dargestellt.
Neues Bundesförderprogramm im Fokus
Ein Schwerpunkt der neuen Ausgabe liegt auf dem aktuellen Bundesförderprogramm für emissionsfreie Busse. Das Bundesministerium für Verkehr hat Ende April 2026 eine neue Förderrichtlinie veröffentlicht, der Förderaufruf startete am 26. Mai 2026 (OR berichtete am 21. Mai).
Für die aktuelle Förderrunde stehen bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, mindestens 1.500 Busse mit alternativen Antrieben zu fördern. Das Programm gliedert sich in drei Fördersäulen und ist als wettbewerbliches Verfahren organisiert, bei dem Projekte unter anderem nach Klimawirkung und Wirtschaftlichkeit bewertet werden. Das maximale Fördervolumen pro Antragsteller liegt bei 12,5 Millionen Euro.
Neben der Bundesförderung umfasst der Guide auch Programme auf Ebene der Bundesländer sowie relevante EU-Initiativen. Laut M3E werden aktuell Fördermöglichkeiten aus neun Bundesländern berücksichtigt.
Ergänzend enthält die Publikation Informationen zu THG-Quoten sowie weiteren Finanzierungsansätzen, die für Verkehrsunternehmen bei der Transformation ihrer Flotten relevant sind.
Praxisorientierte Aufbereitung für Entscheider
Der Förderguide richtet sich an Verantwortliche, die Investitionsentscheidungen vorbereiten oder Förderanträge planen. Die Inhalte sind nach einem einheitlichen Schema aufgebaut und umfassen unter anderem förderfähige Fahrzeugtypen, Antragsberechtigte, Fördersummen, Fristen und Zweckbindungsbedingungen.
Ziel ist es, einen schnellen Zugriff auf entscheidungsrelevante Informationen zu ermöglichen und die Vorbereitung von Förderanträgen zu unterstützen.