Ein weiteres Thema waren die zehn Jahre erfolgreiche Arbeit für kontaktloses eTicketing, auf die der Arbeitkreis kontiki e. V. nun schon zurückblicken kann. Dr. Ritschel, Vorstandsvorsitzender, wies darauf hin, dass sich kontiki seit der Gründung 1998 in Dresden zu einer europäischen Plattform entwickelt hat, die gebündeltes Know-how bereitstellt und als produkt- und systemneutrales Netzwerk ein Forum bietet, in dem alle Fragen zu eTicketing und Mobilitätssystemen diskriminierungsfrei diskutiert werden können. Mit der Entwicklung von kontiki untrennbar verbunden sind drei Arbeitsgruppen, die heute als Fachkreise für Migration, Interoperability und Mobilität arbeiten. Nicht allein neue Themen wie SEPA und Finanzierungs- und Betreibermodelle - Themen der 31. kontiki-Konferenz - werden die zukünftige Arbeit von kontiki bestimmen. Die Erwartungen an kontiki reichen von der thematischen Begleitung von Pilotprojekten zu Produktivsystemen über Diskussionen und Stellungnahmen zu geeigneten Technologien und Nutzermedien bis zu Konzepten für Europäische Interoperabilität von eTicketing und Payment. Elektronischer Tarif, Wirtschaftlichkeit und multiapplikationsfähige Mobilitätsdienstleistungen gehören ebenfalls zu den kontiki – Arbeitsthemen.
Zehn Jahre Kontiki
Die Finanzierung im ÖPV stand im Mittelpunkt der 31. kontiki-Konferenz, die vom 28. - 29. Februar 2008 in Stuttgart mit 105 internationalen Teilnehmern aus acht europäischen Ländern stattgefunden hat.