Eine kräftige Anstrengung, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die ÖBB-Postbus GmbH seit 2005 bereits über 280 Millionen Euro in die Erneuerung ihres Bus-Fuhrparks investiert hat. Gemäß der neuen Ausschreibung werden für Ballungsräume Niederflurbusse und für die ländliche Mobilitätsversorgung Hochflur-Überlandbusse in verschiedenen Größen angeschafft.
Mit dem Iveco Crossway LE (niedriger Einstieg) konnte sich Iveco in einem Teil-Los der jüngsten Ausschreibung durchsetzen und liefert über fünf Jahre insgesamt 100 Fahrezeuge. Die Lieferungen für 2013 erfolgen auf der Basis der EEV-Schadstoff-Norm, ab 2014 gehen die Busse in der dann verbindlichen Euro 6-Ausführung in die Auslieferung. Aufgrund der patentierten HI e SCR-Technologie des Motorlieferanten FPT (wie Iveco ein Unternehmen von Fiat Industrial) erreicht der Crossway die strengen Vorgaben gänzlich ohne Abgasrückführung. Das entlastet die Umwelt zusätzlich bei gleichzeitig positiver Gewichtsbilanz, so Iveco.
Im Sinne ihrer Kundenorientierung wird ÖBB-Postbus GmbH den Crossway LE weitgehend mit Klimatisierung, einem Rollstuhlplatz und dem damit verbundenen barrierefreien Zugang einsetzen. Sabine Greiner, Geschäftsführerin ÖBB-Postbus GmbH: „Mit dieser Investition können wir unsere starke Position in den Bereichen Qualität, Komfort und Umweltfreundlichkeit noch weiter ausbauen." Für Sascha Kaehne, Vertriebsleiter Bus D/A/CH, ist der Auftrag der ÖBB ein wichtiger Schritt, um die Wirtschaftlichkeit des Crossway zunehmend auch in Österreich unter Beweis zu stellen. (ah)