Ein vergleichbares Fahrzeug ist in diesem Jahr bereits in der Werkstatt und der Fahrschule im Testeinsatz gewesen, nun ist der Probebetrieb im Linienverkehr vorgesehen. Der Zwölf-Meter-Bus bietet Platz für insgesamt 80 Plätze und wiegt statt knapp zwölf Tonnen lediglich neun Tonnen. Erreicht wird dies durch ein Edelstahlgerippe mit Seitenbeplankungen aus Fiberglas sowie eine Bodenplatte und einem Dach aus ausgeschäumten Kunststoffplatten. Hinzu kommt der konsequente Einsatz von Kunststoffbauteilen im Front- und Heckbereich. Wegen des vergleichsweise niedrigen Eigengewichts soll sich ein günstiger Kraftstoffverbrauch und damit einhergehender, stark reduzierter Ausstoß von CO2, Feinstaub und NOx ergeben.
„Während des Testbetriebs untersuchen wir, wie sich das Fahrzeug im Linienverkehr bewährt. Zudem steht im Mittelpunkt der Untersuchungen, wie sich die Leichtbauweise im Praxisbetrieb auf die Verbrauchswerte auswirkt – vor allem der Einfluss der Topographie auf die Kraftstoffeinsparungen im hügeligen Aachen ist von großem Interesse“, so Uwe Ratz, Leiter der Werkstatt bei der ASEAG. (ah)