Der Verband Mobilität & Logistik Rheinland-Pfalz (MOLO) hat den Koalitionsvertrag von CDU und SPD für die Legislaturperiode 2026 bis 2031 analysiert und lobt grundlegende Ansätze bei Infrastruktur, Digitalisierung und Mobilitätsentwicklung. Gleichzeitig kritisiert der Dachverband der mittelständischen Omnibusunternehmen fehlende Konkretisierungen zur Rolle privater Verkehrsunternehmen im ÖPNV.
Besonders bei der Vernetzung verschiedener Verkehrsformen, der Evaluation des Nahverkehrsgesetzes sowie der Weiterentwicklung der Tariftreue fordert MOLO eine frühzeitige und verbindliche Einbindung der Unternehmen. Positiv bewertet der Verband die geplanten Investitionen in Straßen- und Brückensanierung sowie Maßnahmen zum Bürokratieabbau und zur Fachkräftesicherung. Defizite sieht MOLO hingegen bei der Transformation zu emissionsarmen Antrieben, für die bislang klare Strategien und Förderzusagen fehlen. Insgesamt fordert der Verband von der Landesregierung, die mittelständischen Busunternehmen als tragende Säule der Mobilität im Flächenland Rheinland-Pfalz stärker zu berücksichtigen