Der geplante Abbau von 1.900 Arbeitsplätzen in Deutschland und Frankreich beim Autozulieferer Continental hat nach den Worten von Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente nichts mit der Übernahme durch Schaeffler zu tun. Conti breche mit den Plänen auch keine bestehenden Vereinbarungen. "Wir halten uns an Gesetze, Tarifverträge und an Zusagen", sagte Wente dem "Handelsblatt". Gleichzeitig betonte der Personalvorstand, trotz der massiven Proteste von Gewerkschaften und Politik an den Plänen festhalten zu wollen. "Die Ziele zum Abbau überschüssiger Fertigungskapazität können und werden wir nicht zurücknehmen." Conti plant wegen der massiven Einbrüche im Reifengeschäft zwei Werke zu schließen. Die Lkw-Reifenproduktion im Stammwerk Hannover soll zum Jahresende geschlossen werden, betroffen sind rund 780 Beschäftigte. Im nordfranzösischen Werk Clairoix will Conti die Herstellung von PKW-Reifen einstellen. Dort geht es um einen Stellenabbau von 1.120 Beschäftigten.
Conti bleibt dabei
Stellenabbau ist nötig - hat aber nichts mit der Schaeffler-Übernahme zu tun.