An der Gesellschaft „Fuso Kamaz Trucks Rus“ werden Daimler und Kamaz je 50 Prozent der Anteile halten, meldet dpa. Die Stuttgarter besitzen 85 Prozent an dem japanischen Lkw-Hersteller, die weiteren 15 Prozent werden von verschiedenen Unternehmen der Mitsubishi Group gehalten. Daimler war vor rund einem Jahr bei dem russischen Lkw-Bauer mit zehn Prozent eingestiegen und schließt einen Ausbau seiner Anteile nicht aus. Vor wenigen Wochen hatte der Nutzfahrzeughersteller mitgeteilt, dass ein entsprechender Antrag beim russischen Kartellamt vorbereitet werde. Für den Kamaz-Einstieg hatte Daimler rund 190 Millionen Euro bezahlt. Ursprünglich wollten die Stuttgarter bis zu 42 Prozent an dem Unternehmen übernehmen. Grund für die geringere Beteiligung waren Einbußen von Daimler wegen der weltweiten Krise.
Daimler macht sich in Russland stärker
Daimler geht in Russland weiter in die Offensive. Um den schwächelnden Absatz anzukurbeln, werde die japanische Lkw-Tochter der Stuttgarter, Mitsubishi Fuso, mit dem russischen Nutzfahrzeughersteller Kamaz ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, teilte der Chef der Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation, Albert Kirchmann, mit.