IAA-Vorschau: Setra mit neuen Sitzen

23.07.2010 12:29 Uhr
Setra Voyage Sitze
© Foto: Daimler AG

Zur diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge präsentiert Setra eine komplett neue Generation von Fahrgastsitzen. Der Hersteller verspricht mehr Komfort und Funktionalität bei geringerem Gewicht und unverändertem Preis. Ab Oktober soll die neue Sitzgeneration sukzessive Einzug in die Setra-Busse halten.

Für die neue Generation hat Setra in den vier Jahren Entwicklungszeit kaum ein Teil des Sitzes unverändert gelassen. Herausgekommen sind die beiden Baureihen Setra Route für Überlandbusse und Setra Voyage für Reisebusse. Das obere Ende bilden die beiden Top-Varianten Voyage Plus und Voyage Supreme mit neuen Möglichkeiten in Stoffen und Farben für noch exklusiveres Reisen. Neu ist beispielsweise die Verwendung von Aluminium in den seitlichen Blenden mit einer großen integrierten Verstellwippe zur Querverstellung der gangseitigen Sitze und die Einstellung der Rückenlehnenneigung. Statt einer Kurbelarmlehne setzt Setra auf einen neuen Schwenkmechanismus zum Abklappen der Armlehne, die unter die seitliche Blende verschwindet. Die Gurtschlösser wurden alle auf der Gangseite platziert, um Reiseleiter oder Rettungskräften einen leichten Zugriff auch beim Sitz am Fenster möglich ist. Ebenfalls neu ist die Platzierung des Sitzkissens auf einer gefederten Konstruktion. Das erhöht laut Setra den Sitzkomfort und spart Polstermaterial und damit Gewicht. Auch die Verwendung von Aluminium für das Sitzgestell spart Gewicht, sodass der Doppelstuhl rund drei Kilogramm weniger auf die Waage bringt. Bei einem 12 Meter langen Reisebus in Drei-Sterne-Ausführung beträgt die Reduzierung insgesamt rund 70 Kilogramm. Kreativ austoben können sich Busunternehmer bei der farblichen Gestaltung der Sitze. Die optionalen Absteppungen der neuen Polster ermöglichen eine Vielzahl von möglichen Farb-, Form- und Materialkompositionen. Bei insgesamt 16 Sitztypen, 220 Stoffen und 35 Ledern (davon 80 aus der neuen Kollektion) ergeben sich rechnerisch über 4.000 mögliche Sitzkombinationen. Nimmt man die Ausführungsvarianten wie Tische, Fußstützen und Netze hinzu, stehen dem Kunden über zehn Millionen Kombinationsmöglichkeiten zur Auswahl. Die Produktion erfolgt bei Setra selbst „just in sequence“ individuell für jeden Kunden. Trotz der vielen neuen Möglichkeiten soll sich der Preis nicht verändern, bestätigte Setra Vertriebschef Lothar Holder auf Nachfrage der OMNIBUSREVUE. Natürlich hänge der jeweilige Preis aber von der gewählten Variante ab. (akp)

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