MAN: Bus-Produktion wird zurückgefahren

MAN Bus Produktion in Ankara
© Foto: MAN

Nun hat auch MAN die Reißleine gezogen. Die Bus-Produktionsstandorte in Ankara und Starachowice werden zurückgefahren.


Datum:
20.03.2020
Autor:
Sascha Böhnke/MAN
Lesezeit: 
1 min

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Zudem hat seit Donnerstag, dem 19. März der Konzern die Produktion am Standort München vorübergehend gestoppt. Bereits am 17. März 2020 hatte MAN Kurzarbeit für seine deutschen Standorte ab dem 23. März 2020 angekündigt und die Belegschaft über diese Maßnahmen informiert.

Nun erfolgte der nächste Schritt. Die Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiter stehe für MAN an erster Stelle, heißt es in einer Mitteilung. Durch die rasch zunehmende Ausbreitung des Corona-Virus nehme die Gefährdung für jeden Einzelnen weiter zu. In den anderen Werken wird die Produktion individuell heruntergefahren. Als weiteren Grund nennt der Konzern auch den Abriss der Lieferkette.

Zwar betreffen die Maßnahmen in München in der Hauptsache die Lkw-Produktion, doch auch in den nicht deutschen Werken wird die Produktion zurückgefahren. Das gelte auch für die Bus-Produktionsstandorte in Ankara und Starachowice. MAN setze alles daran, den Betrieb der Vertriebs- und Servicestandorte weltweit, so lange es die Gesamtsituation zulässt, in vollem Umfang aufrechtzuerhalten, um die Versorgungsketten sicherzustellen.

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