MAN-Chef im Welt-Interview

23.11.2007 11:06 Uhr
Samuelsson
© Foto: ddp

Kein Zeitdruck bei Scania-Partnerschaft, keine Ausreden mehr bei der Bus-Sparte. Mittelfristig wird man chinesische und indische Hersteller nicht in Europa sehen.

Nicht jeder örtliche Busbetrieb wird weiterhin Spezialanfertigungen bekommen können, erklärte MAN-Chef Hakan Samuelsson in einem Interview mit der „Welt“. Auf dem Busmarkt hätten sich die Bedingungen verschärft, darauf habe man reagiert und stelle die exotischen Modelle in Frage. Mit der Restrukturierung der Bussparte habe man die Voraussetzungen für den „Turnaround“ der Sparte gelegt. „Es gibt keine Ausreden mehr. 2010 sollen die Busse in die Nähe der Lkw-Rendite kommen“, so Samuelsson weiter. Bei der Scania-Übernahme suche man weiter nach einer einvernehmlichen Lösung. Scania wäre ein guter Partner, es gebe jedoch keinerlei Zeitdruck. Spekulationen, die Schweden wollten nun MAN übernehmen, kommentierte er nicht. Mittelfristig sieht Samuelsson chinesische und indische Hersteller nicht als Konkurrenz auf dem europäischen Markt. „Eines Tages kommen sie vielleicht nach Europa.“ Das Interview finden Sie unter: http://www.welt.de/wirtschaft/article1391456/MAN_will_neue_Geschaeftsfelder_erschliessen.html

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