Alle wichtigen Kennzahlen konnte die MAN Gruppe 2007 deutlich verbessern: Das operative Ergebnis stieg kräftig um 57 Prozent auf den neuen Rekordwert von 1.730 Millionen Euro (Vorjahr: 1.105 Millionen Euro). Die Umsatzrendite (ROS) war mit 11,2 Prozent (8,5 Prozent) erstmals zweistellig, die Kapitalrendite ROCE kletterte von 28 Prozent auf 31,9 Prozent. Auftragseingang (+17 Prozent) und Umsatz (+19 Prozent) legten wiederum deutlich zu. Mit 100.609 Auslieferungen (+15 Prozent) setzte der Bereich Nutzfahrzeuge erstmals über 100.000 Fahrzeuge (93.260 Lkw, 7.349 Busse) ab. In Europa konnte MAN den Marktanteil bei Lkw über 6 t um 0,2 Prozent-Punkte auf 16,1 Prozent steigern. Bei Bussen sank der Marktanteil in Europa von 15,0 auf 14,9 Prozent. Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Bus erhöhte sich von 1,5 Milliarden Euro um 13 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, dabei wurden 8.233 Busse (Vorjahr 7.216) geordert. Der Umsatz des Bereiches Nutzfahrzeuge legte um 1,7 Milliarden Euro (+20 Prozent) auf 10,4 Milliarden Euro zu. Während das Lkw-Geschäft um 25 Prozent auf 9 Milliarden Euro wachsen konnte sank der Bus-Umsatz auf 1,4 Milliarden Euro (–6 Prozent). Im Geschäftsbereich Bus musste ein operativer Verlust von –13 Millionen Euro (+38 Millionen Euro) hingenommen werden. Hier wirken insbesondere die schlecht ausgelastete Produktion und verschlechterte Margen. Zusammen mit Restrukturierungskosten, Abschreibungen und Gewährleistungsverpflichtungen hat das Busgeschäft das Ergebnis vor Steuern im Jahr 2007 mit 198 Millionen Euro belastet. Den vollständigen Geschäftsbericht finden Sie unter: http://www.man.eu/MAN-Downloadgalleries/DE/Investoren/Quartalsberichte/080205_MAN_QB_L_D.pdf
MAN Gruppe mit Rekordjahr
2007 war erneut das beste Geschäftsjahr in der 250-jährigen Unternehmensgeschichte der MAN Gruppe. Problemkind bleibt aber der Bus-Bereich.