MAN vertagt Entlastung der Ex-Vorstände

23.02.2010 11:38 Uhr
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© Foto: MAN

Nach dem MAN-Schmiergeldskandal will der Aufsichtsrat die Entlastung früherer Vorstände vertagen, meldet dpa. Ein entsprechender Vorschlag wird den Aktionären auf der anstehenden Hauptversammlung am 1. April in München gemacht, wie aus der im Internet veröffentlichten Einladung zu dem Aktionärstreffen hervorgeht, über die auch das "Handelsblatt" berichtete.

Betroffen sind der ausgeschiedene Vorstandschef Håkan Samuelsson, Ex-Finanzvorstand Karlheinz Hornung und der ehemalige Leiter der Nutzfahrzeugsparte, Anton Weinmann. Alle drei Manager hatten im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre im November innerhalb von einer Woche den Konzern verlassen. Da das Unternehmen noch mögliche Schadensersatzansprüche prüfe, mache eine Entlastung derzeit keinen Sinn, sagte ein MAN-Sprecher. Konkrete Folgen habe die Vertagung zunächst nicht. Es bestehe noch Prüfungsbedarf hinsichtlich möglicher Pflichtverletzungen, es gehe aber nicht darum, den ehemaligen Vorständen die Entlastung grundsätzlich zu verweigern.

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