Mit einem ungewöhnlich klingenden Versuch will die Rheinbahn für weniger Umweltbelastung sorgen: Sie kippt Wasser in den Tank eines Busses. Am 7. Juli hat das Unternehmen, begleitet von Experten, das mindestens drei Monate dauernde Projekt begonnen. Es soll Antwort darauf geben, inwieweit sich das Beimengen von Wasser und Tensiden beziehungsweise Emulgatoren auf den Kraftstoffverbrauch, auf Abgas- und Schadstoff-Ausstoß sowie auf Wartung und Reparaturen auswirkt. Der Testbus ist ein 18 Meter langer Niederflur-Gelenkbus Mercedes-Benz Citaro. Für den Versuch wurde er mit zwei weiteren Tanks für die Zusätze ausgestattet. Ein Mischsystem vermengt die drei ungewöhnlichen Komponenten. (tt, 10.7.2006)
Rheinbahn gießt Wasser in den Tank
Mit dem Versuch soll unter anderem der Abgas- und Schadstoffausstoß verringert werden.