Das entschied die EU-Kommission in Brüssel nach einer vierwöchigen Wettbewerbsuntersuchung. Der Inhaberin Maria-Elisabeth Schaeffler dürfte trotzdem nicht zum Feiern zumute sein. Denn laut Medienberichten führt die mit dem Instrumentenkasten von Finanzinvestoren umgesetzte Übernahme alle Beteiligten an die Grenzen ihrer finanziellen Belastbarkeit. Die Finanzkrise hat das Finanzierungsgerüst der Schaefflers ins Wanken gebracht. Sie nahmen einen Kredit von zehn Milliarden Euro für den Kauf eines Unternehmens auf, das heute nur noch halb so viel wert ist wie der Preis, den sie den Conti-Aktionären zahlen müssen, so die FAZ. Conti wiederum sitze nach dem Kauf des Wettbewerbers VDO auf einem Schuldenberg von netto elf Milliarden Euro.
Schaeffler darf Conti übernehmen
Die fränkische Schaeffler-Gruppe darf den Autozulieferer Continental für mehr als zehn Milliarden Euro übernehmen. Aber die Finanzkrise zeigt Auswirkungen.