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Van Hool baut Beerdigungsfahrzeug

© Foto: Van Hool

Der niederländische Bushersteller Van Hool hat gemeinsam mit dem Reisebusunternehmen Koninklijke Beuk ein besonderes Bestattungsfahrzeug entwickelt und gebaut.


Datum:
28.06.2019
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Basierend auf dem Modell eines Van Hool EX11L wurde ein Fahrzeug konstruiert, das speziell eingesetzt werden kann, um die letzte Reise eines Verstorbenen in Begleitung seiner Hinterbliebenen friedlich und intim anzutreten, schreibt Van Hool in einer Pressemitteilung. „Unsere Reisebusse wurden bereits für Begräbnisse eingesetzt“, erklärte Monique Beuk, Geschäftsleiterin von Koninklijke Beuk. „Basierend auf der zunehmenden Anfrage, ob auch der Verstorbene befördert werden kann, haben wir die Initiative ergriffen, um gemeinsam mit Van Hool einen ‚Begräbnisbus‘ zu entwickeln.“ Filip Van Hool, CEO von Van Hool, fügte hinzu: „Das macht die die Stärke von Van Hool aus: Gemeinsam mit Kunden Fahrzeuge entwerfen, die auf ihre hohen Anforderungen und Erwartungen eingehen. Maßarbeit ist die Visitenkarte des Hauses. Dank der jahrelangen Erfahrung unserer Mitarbeiter können wir einzigartige Bestattungsfahrzeuge wie diesen ermöglichen.“

An Bord des Reisebusses gebe es Platz für den Verstorbenen sowie 26 Hinterbliebene. Diese könnten auf mehreren Sitzen mit Tischen sowie an einem runden Tisch Platz nehmen. Getönte Scheiben sollen die Privatsphäre der Passagiere schützen. Auf drei Bildschirmen an Bord können Fotos oder Filme gezeigt werden. Außerdem könne Musik gehört werden. Im Rahmen des Konzepts sei es auch möglich, eine festgelegte Route entlang bestimmter Standorte zu fahren, die für den Verstorbenen in seinem Leben eine Rolle gespielt haben.

Der Bestattungsbus biete außerdem verschiedene technologische Lösungen. Beuk erklärte: „Praktische Funktionen, wie ein längerer, stabileren Aufzug, eine breitere Tür in der Mitte und eine sichere Befestigung sind für eine professionellen Sargüberführung vorgeschrieben.“ Zudem würden die Fahrer speziell ausgebildet, um diese Art von Transport optimal ausführen zu können. „Für die Technologie an Bord sind besondere Kenntnisse erforderlich und bei einer Fahrt mit einem Verstorbenen sind ein respektvoller Fahrstil, das passende Verhalten und Einfühlungsvermögen wichtig“, erläuterte Beuk weiterhin. (ts)

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