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VDL: „Charging Plaza“ in Valkenswaard

© Foto: VDL Bus&Coach

Auf dem Gelände von VDL ETS (Enabling Transport Solutions) im niederländischen Valkenswaard ging ein Ladestandort in Betrieb, an dem maximal sieben Fahrzeuge gleichzeitig auf unterschiedliche Weise geladen werden können.


Datum:
30.05.2018
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An der Ladestation sind laut VDL die neuesten Ladegeräte der wichtigsten Lieferanten, die an die unterschiedlichen Schnellladeverbindungen gekoppelt werden können, vorhanden. So stehen neben den Standard- und flüssigkeitsgekühlten Ladesteckern verschiedene Pantografenlösungen zur Verfügung. Mit insgesamt 1,4 MW verfügbarer Leistung soll ohne Probleme mit Ladeleistungen bis 600 kW und Ladeströmen bis 1000 A getestet werden können. „Diese Charging Plaza wird die Weiterentwicklung verschiedener Ladesysteme und ihre Interaktion voranbringen, so dass VDL seine führende Position als Übergangspartner bei der Elektrifizierung im Schwerverkehr stärken wird“, erklärte Willem van der Leegte, Vorstandsvorsitzender von VDL Groep. „Durch Monitoring und Testen der einzelnen Systeme werden Informationen gesammelt, die uns helfen, den Kunden besser zu beraten. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen VDL-Unternehmen und unseren strategischen Partnern in Sachen Ladesysteme und Energiespeicherung bietet einen deutlichen Mehrwert. Die weitere Optimierung dieser Lösung senkt die Risiken bei der Implementierung und reduziert die Kosten für den Kunden. Dies wird letztendlich den Übergang zu sauberem Verkehr beschleunigen, und davon profitieren wir schließlich alle.“

Das System auf der Charging Plaza bei VDL ETS sei außerdem deshalb etwas Besonderes, weil Fahrzeuge nicht nur geladen, sondern über die Ladeinfrastruktur auch entladen werden können. Dazu wird die Energie nach dem Entladen in einem stationären Batteriepaket gespeichert. Mit diesem Energiespeichersystem biete sich des Weiteren die Möglichkeit, Einblicke in die Alterung von Batteriesystemen zu erhalten. „Diese fortschrittliche Charging Plaza versetz VDL in die Lage, neue Lader zu testen, sobald oder sogar bevor sie auf den Markt kommen, und dabei künftige Standards und Anforderungen an die Sicherheit vorwegzunehmen“, erläuterte Menno Kleingeld, Geschäftsführer von VDL ETS. „Durch die Möglichkeit, Fahrzeuge auch zu entladen und die Energie zu speichern, können Lade- und Entladezyklen schneller durchlaufen werden, und zwar ohne exzessive Energieverschwendung oder unnötiges Altern der Batterie.“ (ts)

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