Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung haben sich 200 bis 300 Beschäftigte gemeldet, die aussagen wollen. Bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 8. Juli will MAN eine erste Zwischenbilanz ziehen. MAN soll den Verkauf von Lastwagen und Bussen im In- und Ausland systematisch mit Schmiergeldzahlungen angekurbelt haben. Vorstandschef Hakan Samuelsson hatte das Amnestieprogramm nach einer deutschlandweiten Razzia der Münchner Staatsanwaltschaft initiiert, um die Aufklärung voranzutreiben. MAN- Angestellte, die über Gesetzesverstöße auspacken, sollen nicht gefeuert und auch nicht auf Schadenersatz verklagt werden, sofern sie nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.
Viele MAN-Mitarbeiter wollen auspacken
Das vom Fahrzeugkonzern MAN gestartete Amnestieprogramm zur Aufklärung der Korruptionsaffäre ist intern auf großen Zuspruch gestoßen.