Unterstützung erhalten die drei Verkehrsbetriebe im Rahmen eines Entwicklungs- und Forschungsprogramms des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr. Der VRR fördert mit insgesamt 10,5 Millionen Euro den Kauf von 22 Hybridbussen, die mit unterschiedlichen Hybridtechnologien verschiedener Hersteller ausgestattet sind. Gemeinsam mit der Firma Carosserie Hess AG stellt sich Vossloh Kiepe diesem Vergleich und lässt neue 18 Meter lange Niederflurbusse mit seriellem Hybridantrieb erproben. Mit jahrelanger Erfahrung und vielen international erfolgreichen Produktionen hat Vossloh Kiepe den Grundstein für die Entwicklung dieses modernen Traktionssystems gelegt. Aufgrund verschiedenster Testreihen konnte der erste serielle Hybridantrieb von Vossloh Kiepe weiterhin optimiert werden, so dass nach kurzer Zeit nunmehr die zweite Generation einsatzfähig ist. Zwei Traktionsmotoren auf der zweiten und dritten Achse treiben den Niederflurbus an. Die beim Bremsen umgesetzte kinetische Energie wird in Doppelschichtkondensatoren gespeichert und steht für den nächsten Anfahrvorgang wieder zur Verfügung. Mit Hilfe des ortsabhängigen Energiemanagements kann der Dieselmotor lokal ausgeschaltet und der Bus somit geräuscharm und abgasfrei betrieben werden.
VRR testet Hybridtechnologie von Vossloh Kiepe
Die Rheinbahn Düsseldorf, die Kooperationsgemeinschaft Bergischer Bus aus Wuppertal, Hagen und Ennepetal sowie die DSW21 aus Dortmund erproben moderne Hybridbusse mit der neuen Antriebstechnologie von Vossloh Kiepe.