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Appina Travel: „Ein Wagnis, das sich gelohnt hat“

Uli Gerstmeier (links) und Luis Lintner haben Appina Travel vor 20 Jahren gegründet
© Foto: Appina Travel

Vor 20 Jahren gründeten Uli Gerstmeier und Luis Lintner den Paketreiseveranstalter Appina Travel, angesichts des runden Geburtstags berichten die beide Touristiker über die Gründung des Paketers und ihre Zusammenarbeit.


Datum:
16.03.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Herr Gerstmeier, Herr Lintner: Wie haben Sie sich eigentlich kennengelernt?

Luis Lintner: Wir sind uns im Februar 1991 zum ersten Mal begegnet. Wir hatten beide kurz hintereinander bei einem namhaften deutschen Reiseveranstalter angeheuert. Wir kamen beide frisch vom Studium, Uli aus Rom und ich aus Innsbruck, und waren hoch motiviert in der Reisebranche Fuß zu fassen.

Gerstmeier: Gemeinsam haben wir viel bewegt. Auch nachdem wir nicht mehr im selben Unternehmen arbeiteten, blieben wir weiterhin in engem Kontakt.

Wie ist die Idee für Appina Travel entstanden?

Gerstmeier: Wer von uns beiden die Idee hatte weiß ich nicht mehr. Aber ich kann mich an ein Gespräch erinnern. Wir haben uns wie so oft bei unseren gemeinsamen Treffen über die Zukunft der Gruppentouristik unterhalten. Ich hatte gerade mit Studierenden der FH Kempten Katalogreiseprogramme von Busreisen untersucht und das Ergebnis war ernüchternd. Wir kamen zu dem Schluss, dass der Markt neue, außergewöhnliche Ideen für Gruppenreisen braucht, die neue Kunden ansprechen.

Lintner: Genau, Appina Travel wurde letztendlich aus vielen Gesprächen geboren. Irgendwann kam dieser Gedanke zur Unternehmensgründung, weil wir erkannten, dass im Gruppenreisemarkt Bereiche wie Kreativität, Innovation und höchste Servicebereitschaft nicht ausreichend abgedeckt wurden. Da erkannten wir unsere Chancen.

Gerstmeier: Wir beide verließen für die Gründung von Appina Travel gute Firmen, in denen wir uns wohlfühlten – es war definitiv ein Wagnis, ein Abenteuer. Aber es hat sich gelohnt.

 Sie arbeiten bereits 20 Jahre zusammen. Was schätzten Sie am jeweils anderen?

Lintner: Unsere Vorstellungen und Erwartungen in ethischen Fragen, sozialer Verantwortung und persönlichen sowie privaten Zielen sind deckungsgleich. Besonders schätze ich Ulis klaren und pragmatischen Blick auf offene Fragen und Probleme, seine Konsequenz, seinen Mut und nicht zuletzt seine Offenheit. Ich kann mich hundertprozentig auf ihn verlassen.

Gerstmeier: Ich glaube wir ergänzen uns einfach gut. Da wir uns gegenseitig nichts beweisen müssen, können wir gemeinsam gut analysieren und die besseren Argumente gewinnen lassen.

Wohin verschlägt es Sie selbst gern, wenn Sie nicht andere Menschen auf Reisen schicken?

Gerstmeier: Es fällt mir schwer, ein Lieblingsreiseziel zu nennen. Es gibt viele Ziele, die ich liebe – zum Beispiel Italien und da besonders Friaul und Venetien. Da der Gardasee von München aus gut zu erreichen ist, fahre ich häufig hin und genieße das italienische Flair. Außerdem mag ich Berlin und schätze Kultur wie das Bauhaus.

Lintner: Ich würde es nicht auf eine Region beschränken. Mich interessieren Menschen und diese in ihrem kulturellen Umfeld kennenzulernen. Wenn ich es schaffe, Menschen, Kultur und Natur authentisch zu erleben, habe ich mein perfektes Reiseziel.

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