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ITB Berlin NOW: Messe Berlin zieht positives Fazit

Rund 700 Referenten teilten in mehr als 400 Kongress-Diskussionsrunden, Vorträgen, Interviews sowie bei Ausstellerpräsentationen und auf Pressekonferenzen ihre Einschätzungen dazu, wie die Branche die Folgen der Pandemie bewältigen kann
© Foto: Messe Berlin GmbH

Insgesamt nutzten rund 65.700 User die Online-Plattform der weltgrößten Reisemesse vom 8. bis 12. März 2021, rund zwei Drittel schalteten sich aus dem Ausland zu.


Datum:
16.03.2021
Autor:
Anja Kiewitt
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65.700 Nutzer registrierte die Messe Berlin bei ihrer ersten digitalen Reisemesse ITB, die unter dem Titel ITB Berlin Now vom 8. bis 12. März stattfand. Zwei von drei Teilnehmer schalteten sich dabei aus dem Ausland zu. Wer keine Zeit für die Teilnahme fand oder wem der Eintritt schlicht zu teuer war, der kann sich nun noch ein After Event-Ticket für 29 Euro sichern und die Aufzeichnungen bis zum 31. Mai 2021 nachträglich anschauen. Insgesamt 265 Stunden umfasst das Eventprogramm, das live von rund 52.600 Messeteilnehmern verfolgt wurde. Rund 700 Referenten teilten in mehr als 400 Kongress-Diskussionsrunden, Vorträgen, Interviews sowie bei Ausstellerpräsentationen und auf Pressekonferenzen ihre Einschätzungen dazu, wie die Branche die Folgen der Pandemie bewältigen und den Neustart erfolgreich umsetzen kann. Im Rahmen des neuen Formats präsentierten sich in diesem Jahr 3.513 Aussteller aus 120 Ländern. 80 Prozent der Teilnehmer nutzen das Networking-Angebot, darunter Businessmeetings in Einzel- und Gruppen-Calls, Chatnachrichten sowie die gezielte Suche von Gesprächspartnern. Martin Ecknig, Geschäftsführer der Messe Berlin, resümiert: „Vier von fünf Kontaktanfragen haben zu einem erfolgreichen Businessmatch geführt."

Nächste ITB 2022 wieder analog geplant

Voraussichtlich wieder analog soll die nächste ITB Berlin 2022 vom 9. bis 13. März 2022 in Berlin stattfinden. „Gleichzeitig halten wir uns aber auch alle Optionen offen, um die ITB Berlin mit einer zusätzlichen Online-Veranstaltung inhaltlich und zeitlich zu erweitern", kündigt David Ruetz, Head of ITB Berlin, an. Optimistisch stimmt den Messechef die positive Stimmungslage bei Konsumenten, die das Institut Statista anlässlich von ITB Berlin NOW mit einer gemeinsamen Studie bestätigen konnte. Gemäß der Analyse planen 70 Prozent der Befragten im Jahr 2021 zu reisen oder wollen bald damit anfangen, einen Trip zu planen. Ganz konkret planten derzeit bereits 37 Prozent der Deutschen eine Reise. Auch die weltweiten IPK International-Umfrageergebnisse vom Januar diesen Jahres geben Anlass zu Optimismus für das Reisejahr 2021: 62 Prozent der weltweiten Reisenden haben die Absicht, noch in diesem Jahr ins Ausland zu reisen. Diejenigen, die derzeit noch von einer Auslandsreise absehen, nennen dafür nicht finanzielle Gründe, sondern mit großer Mehrheit das Corona-Infektionsrisiko.

Premiere: ITB Berlin Travel & Tourism Declaration

Bereits im Vorfeld der Messe hatten die Kongressveranstalter ausgewählte CEOs nach deren Wünschen und Appellen an die Politik angesichts der Herausforderungen für die Branche durch die Corona-Pandemie befragt. Die wichtigsten Aussagen wird die ITB Berlin in Kürze in ihrer einzigartigen ITB Berlin Travel & Tourism Declaration zusammenfassen und der Öffentlichkeit präsentieren. Peter Strub, COO Studiosus Reisen, sagte vorab: „Die ITB Berlin NOW 2021 war noch wichtiger als in normalen Jahren, denn es gab viel mehr zu besprechen als nur touristische Angebote. Es ging auch darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wann ein Land geöffnet wird und unter welchen Bedingungen das Reisen möglich sein könnte.“

Positives Feedback auch von Appina Travel

Das Gefühl von Bella Italia brachte die ITB dieses Jahr virtuell ins Gautinger Büro von Appina Travel. Die Geschäftsführer Uli Gerstmeier und Luis Lintner eröffneten hier ihren „Stand“. „Wir haben produktive Gespräche geführt und viel Neues erfahren“, freut sich Gerstmeier. Die Messe sei entspannt verlaufen, da Wege wegfielen und so eine bessere Vorbereitung möglich gewesen sei. Was ihn besonders am virtuellen Konzept begeistert: „Unsere Partner führten uns online durch ihre Welt.“ Zwar fehlten ihm die zufälligen Begegnungen, aber „es überwog die Freude am gegenseitigen Austausch“.

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