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Bayern: Tourismus Oberbayern setzt sich neue Ziele

Ein zentrales Instrument der Besucherlenkung in Oberbayern ist der Ausflugsticker (Symbolbild)
© Foto: Oberbayern

Der Tourismus in Oberbayern soll eine neue strategische Ausrichtung erhalten, wobei die Besucherlenkung eine zentrale Rolle spielen soll.


Datum:
07.06.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Tourismus Oberbayern München (TOM) hat bei der Mitgliederversammlung, die digital stattfand, seine neue strategische Ausrichtung vorgestellt. Künftig sollen vor allem auch der Lebensraum Oberbayern und die Wertschätzung des Tourismus im Fokus. Ziel sei es, der „begehrteste Lebens- und Tourismuswirtschaftsraum in Europa“ zu werden, so TOM.

Um die Tourismusakzeptanz und die Erlebnisqualität in Oberbayern zu erhalten sowie die Wertschöpfung großräumig zu verbessern, werde die Besucherlenkung eine zentrale Rolle spielen. Aus diesem Grund wurde für diesen Bereich ein eigenes Geschäftsfeld beim TOM installiert. Das zentrale Instrument der Besucherlenkung, der Ausflugsticker, soll weiter optimiert werden, vor allem in Bezug auf Digitalisierung, Datenmanagement und Produktentwicklung. Das digitale Instrument zur Besucherlenkung ist mittlerweile auf ganz Bayern ausgeweitet und erst kürzlich mit dem ADAC Tourismuspreis Bayern 2021 ausgezeichnet worden. Aber auch kleinteilige Tourismusstrukturen sollen gestärkt werden, erklärte Tourismus Oberbayern. Zudem entwickle man als Leitprodukt die Wasser-Radlwege weiter und will sich mit der Kampagne „Fair Bike“ für eine größere Akzeptanz des Mountainbike-Tourismus in Oberbayern einsetzen.

Hinter dem Tourismus in Oberbayern liegt ein schweres Jahr. Unter dem Umsatzausfall von 5,7 Milliarden Euro im zurückliegenden Geschäftsjahr (März bis Dezember 2020) litt die gesamte Tourismusbranche in Oberbayern. Wobei Regionen, die besonders stark vom Tourismus abhängig sind, wie etwa die oberbayerischen Alpenregionen oder die Landeshauptstadt München, dies am stärksten gespürt hätten. „Die gesamte Branche, vom Gastgewerbe über den Einzelhandel bis hin zur Event- und Kulturgesellschaft braucht jetzt weitere Unterstützung“, forderte daher Vereinspräsident Klaus Stöttner.

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