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Berlin: Tourismus scheint sich zu erholen

Museen, Gedenkstätten und touristische Attraktionen meldeten nur noch ein Viertel weniger Gäste in Berlin als im Vorcorona-Jahr.
© Foto: iStock/TommL

Nach den "Corona"-Jahren verzeichnet Berlin wieder mehr Besucher und Übernachtungen.


Datum:
11.08.2022
Autor:
Judith Böhnke
Lesezeit: 
2 min
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In den ersten sechs Monaten des Jahres reisten 4,36 Millionen Gäste nach Berlin, verbrachten rund 11,15 Millionen Nächte in den Hotels der Stadt. Das geht aus den heute veröffentlichten Zahlen des Landesamts für Statistik Berlin-Brandenburg hervor und entspricht rund 65 Prozent des Vorkrisenniveaus bei den Ankünften und etwa 70 Prozent bei den Übernachtungen. Deutschland bleibt mit 64 Prozent Anteil an den Übernachtungen wichtigster Markt, doch mehr und mehr internationale Gäste reisen wieder in die Hauptstadt: Lag deren Anteil an den Übernachtungen 2021 noch bei 29 Prozent, waren es zwischen Januar und Juni 2022 bereits 36 Prozent. Zu den wichtigsten Europa-Märkten zählten im ersten Halbjahr dieses Jahres das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Spanien. Stärkster Überseemarkt sind die USA.

Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer: „Die Gäste kommen wieder zurück nach Berlin. Ein gutes Zeichen. Berlin hat nichts von seiner Attraktivität verloren. Das Restart-Programm für die visitor economy, das visitBerlin gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe umgesetzt hat, hat entscheidend zu diesen guten Zahlen beigetragen.“ 

Auch international scheint sich die deutsche Hauptstadt wieder zu erholen: Im Juni dieses Jahres wies die Destination Berlin eine durchschnittliche Hotelauslastung von 80,4 Prozent auf. Damit kann Berlin im internationalen Vergleich einen sehr guten Restart der Tourismusbranche vorweisen – noch vor Lissabon (80,1 Prozent), Paris (80,0 Prozent), New York (79,6 Prozent) und London (78,5 Prozent) und hinter Barcelona (84,3 Prozent).

Die Gästezahlen der touristischen Attraktionen Berlins haben sich im ersten Halbjahr ebenfalls positiv entwickelt. Dem Marktforschungstool „Visitor Insight“ zufolge, in das unter anderem Daten des Interessenverbands der touristischen Attraktionen Berlins (Intoura) einfließen, sind die Besucherzahlen der Bühnen fast wieder auf dem Niveau von 2019. Museen, Gedenkstätten und touristische Attraktionen meldeten nur noch ein Viertel weniger Gäste als im Vorcorona-Jahr. Insbesondere der Juni war für sie ein starker Monat.

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