Deutsche Freizeitparks sind stabiler Wirtschaftsfaktor

07.04.2009 10:51 Uhr
Deutsche Freizeitparks sind stabiler Wirtschaftsfaktor

Pünktlich vor Ostern locken die wärmenden Sonnenstrahlen ins Freie, und die Freizeit- und Erlebnisparks in Deutschland starten in die neue Saison. Während die gesamtwirtschaftlichen Aussichten allerorten als trübe eingeschätzt werden, dürfen die Freizeitparks mit Selbstbewusstsein in die Saison 2009 gehen.

"Auch und gerade in wirtschaftlich weniger günstigen Zeiten achten die Menschen noch mehr darauf, was sie fürs Geld bekommen", erklärt Klaus-Michael Machens, Präsident des Verbandes Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen e.V. VDFU. "Das lässt uns zuversichtlich nach vorne blicken, denn die im VDFU organisierten Parks garantieren ein positives Preis-Leistungsverhältnis für hochwertige Familien-Unterhaltung und hervorragenden Service", so Machens. Die überwiegend mittelständisch organisierte Freizeitwirtschaft investiert auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten. "Wir sind uns unserer wichtigen gesellschaftlichen Funktion durchaus bewusst", konstatiert der VDFU-Präsident. Freizeit- und Erlebnisparks sind in ihrer mehr als 40-jährigen Geschichte zu interessanten Themenwelten herangereift und gewachsen. Die deutschen Freizeitparks stellen in ihrer ganzen Vielfalt und touristischen Bedeutung heute einen wichtigen Teil unserer Kultur dar. Sicher ist: Ein Erlebnispark bedeutet Spaß und Frohsinn, die Förderung von Gemeinsinn, aktivem familiären Erleben und unterhaltsamer Wissensvermittlung. Die im VDFU engagierten Betreiber kommerzieller Freizeitanlagen investieren Jahr für Jahr in dreistelliger Millionenhöhe und stellen mit mehr als 25 Millionen Besuchern im Jahr einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Die aktuellen Zahlen der Tourismusindustrie unterstreichen den Grundoptimismus der Freizeitparkbranche. Die Deutschen lieben Ferien in der Nähe - rund drei Viertel der oft spontan getätigten Kurzreisen führen, laut Deutschem Tourismus Verband, in deutsche Zielgebiete. Dies belegt auch eine repräsentative Umfrage während der diesjährigen ITB in Berlin. Die Aussichten für die deutschen Reisedestinationen sind demnach trotz globaler Wirtschaftskrise optimistisch: 52 Prozent der Befragten gingen von einem weiteren Trend zu Kurzreisen aus, und 60 Prozent glauben an einen Boom bei Inlandsreisen. Freizeitparkunternehmer haben vorgesorgt und in den Ausbau ihrer touristischen Infrastruktur investiert - einerseits durch den Bau eigener Hotels und Feriendörfer, andererseits in den Ausbau ihres kooperativen Übernachtungsvermittlungsservices.

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