Koblenz und die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden sind ab dem 1. Januar 2004 neue Mitglieder der Werbegemeinschaft "Historic Highlights of Germany". Die Tourismusbeauftragten beider Städte, Bert Flück (Koblenz) und Henning Wossidlo (Wiesbaden) betonten übereinstimmend, dass sie sich für das Gästeaufkommen international, wie national in ihren Städten neue Impulse erhoffen. Der Verbund der Historischen Städte habe auch in für den Tourismus schwierigen Zeiten wertvolle Werbeeffekte, etwa durch die Organisation von Workshops und Verkaufsmessen und gezielten Promotionsaktivitäten in Zusammenarbeit mit der DZT im In- und Ausland erzielt. Wiesbaden mit seiner in die Römerzeit zurück reichende Tradition als "Gesundheitsstandort" von Weltruf, als Kongressort, seinem unzerstörten Stadtbild und jährlich mehr als einer Million Übernachtungen erfüllt die wichtigsten Kriterien für eine Aufnahme in die Marketinggemeinschaft. Für Koblenz sprach unter anderem die Lage als wichtiger Standort in dem von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Mittelrheintal. Darüber hinaus hat Koblenz eine fremdenverkehrshistorische Bedeutung. Der moderne Fremdenverkehr begann vor mehr als 150 Jahren mit dem Rheintourismus, der vor allem in Großbritannien seine Anhänger hatte. Im Jahr 2002 registrierten die dreizehn Historischen Städte fast 10,2 Millionen Übernachtungen, davon entfielen etwa 8,2 Millionen auf Reisende aus Deutschland. Bei den ausländischen Gästen waren die US-Amerikaner die stärkste Touristengruppe mit etwas mehr als 256.000 Übernachtungen, gefolgt von den Schweizern mit knapp 110.000 Übernachtungen. Spitzenreiter bei den Historischen Städten war Bremen (1,059 Mio. Übernachtungen) knapp gefolgt von Rostock (1,058 Mio. Übernachtungen) und Münster ( 1,054 Mio. Übernachtungen).
Die "Historic Highlights of Germany" begrüßen zwei neue Mitglieder
Koblenz und Wiesbaden entscheiden sich für die weltweit tätige Werbe- und Marketinggemeinschaft