Über 16.000 Besucher kamen vor der Corona-Pandemie jährlich in die Braustätte im Herzen der Fördestadt, um mitzuerleben, wie das Bier mit dem plop` gebraut wird und am Ende in die Kultflasche kommt. Die Privatbrauerei hat sich in Zeiten des Lockdowns zwar wacker mit digitaler Bierverkostung und virtuellem Rundgang durch die „heiligen Flensburger Brauereihallen“ geschlagen, doch „nichts geht über das ureigene Erlebnis vor Ort“, findet Geschäftsführer Marketing und Vertrieb Andreas Tembrockhaus, „eine echte Brauereiführung zum Anfassen ist schwer zu ersetzen. Schließlich ist alles bei uns sehr persönlich und familiär.“
Und jetzt können die Führungen durch Schleswig-Holsteins größte Privatbrauerei wieder stattfinden. Wer in die rund zweistündige Reise durch die Flensburger Bierkultur eintaucht, sieht eine der weltweit größten Abfüllanlagen für Bügelverschlussflaschen, erlebt den Brauvorgang im Sudhaus, wo die Braumeister der Flensburger Biere mit einem wortkargen „Moin“ an einem vorbeischlendern, und erfährt lustige Geschichten rund um die Brauerei. Zu der Tour gehört auch eine Verkostung der frisch gezapften Bierspezialitäten bei einer typisch norddeutschen Brotzeit.