Ein Gericht habe die Rechtsanwälte Edgar Grönda und Detlef Stürmann zu Insolvenzverwaltern bestellt, so die Nachrichtenagentur dpa. Die Besitzgesellschaft des Flaggschiffes „MS Deutschland“ ist nach Angaben der Reederei nicht von der Insolvenz betroffen. Es sei geplant, die Flusskreuzfahrten zum Jahresende einzustellen und den Betrieb auf die Hochseekreuzfahrt auszurichten, heißt es in einer Mitteilung. Der Geschäftsbetrieb der Reederei geht nach Angaben der Insolvenzverwalter weiter. Zurzeit werde ein Sanierungskonzept erarbeitet. Noch im September sollen Gespräche mit den rund 250 betroffenen Mitarbeitern über mögliche Personalmaßnahmen geführt werden. Auf einer ersten Gläubigerversammlung am 3. November soll bereits ein Insolvenzplan vorgelegt werden.
Insolvenzverfahren über Deilmann eröffnet
Das Insolvenzverfahren über die Peter Deilmann Reederei und die Deilmann-Flussschifffahrtsgesellschaften ist eröffnet.