Seit Ende November hatte die Leipziger Ausstellungsfirma CCAC die Ausstellung „Macht im Tod - die Terrakotta-Armee des Ersten Kaisers von China“ im Museum für Völkerkunde Hamburg installiert. Die Nachrichtenagentur dpa meldete nun, die Leipziger Vertragspartner des Museums hätten ausgesagt, dass es sich bei den ausgestellten Exponaten nicht um Originale handele. Gemäß Vertrag hat die CCAC zugesichert, Originale liefern zu können. CCAC hat damit ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem Museum verletzt. Die daraus resultierenden juristischen Konsequenzen werden von einem Anwalt geprüft. Den Vertrag mit der CCAC hat man gekündigt. Die Ausstellung wird geschlossen. Besucher, die in der Zeit vom 25. November bis 9. Dezember die Ausstellung besucht haben, können sich bei Vorlage der Eintrittskarte den Eintritt zurückerstatten lassen. Das Museum hat sich, seit die ersten Zweifel an der Echtheit der Figuren laut wurden, aus eigenem Antrieb intensiv um die Klärung der Vorwürfe bemüht und von Anfang an die Öffentlichkeit über den Stand der Dinge informiert. Das Museum für Völkerkunde Hamburg bedauert es sehr, falschen Angaben aufgesessen zu sein und entschuldigt sich hierfür bei der Öffentlichkeit.
Keine Originale! Terrakotta-Ausstellung wird geschlossen
Ausstellungsvertrag vom Museum für Völkerkunde Hamburg gekündigt