Bei der Busförderung möchte das Verkehrsministerium mittelfristig neue Schwerpunkte setzen. So sollen künftig auch kleinere Busse, die vorwiegend bei niedrigem Fahrgastaufkommen im ländlichen Raum eingesetzt werden, unter die Regelförderung fallen. Bei allen Investitionen und Angebotsplanungen soll die Barrierefreiheit stärker in den Vordergrund treten. In ländlichen Gebieten mit weiter zurückgehenden Schülerzahlen schlägt das Verkehrsministerium alternative Bedienungsformen wie Anrufbusse, Anruf-Sammeltaxis oder auch Bürgerbusse vor. Derzeit ist beispielsweise ein Bürgerbus auf Rügen geplant.
Mecklenburg-Vorpommern stellt sieben Millionen Euro für Busse bereit
Um sich an den demografischen Wandel anzupassen, fördert Mecklenburg-Vorpommern den ÖPNV und den SPNV 2009 mit 40 Millionen Euro. Sieben Millionen davon sind für die Busförderung gedacht.