RDA-Präsident Richard Eberhardt vertrat am 2. Juni bei einer Sitzung des Beirates für Fragen des Tourismus im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Interessen der Bus-Branche. Dabei führte er aus, dass die mittelständische Bustouristik erheblich unter den gestiegenen Dieselpreisen leide. Angesichts dessen gehöre die Pauschalreiserechtlinie, die eine viermonatige Preisbindungspflicht vorsieht, auf den Prüfstand. Ebenso regte der RDA-Präsident an, für den ÖPNV über die Einführung einer Stoffpreisgleitklausel nachzudenken, wie sie bei Aufträgen der öffentlichen Hand in der Bauwirtschaft angewandt wird. Sollte sich ein Auftrag länger als ein halbes Jahr hinziehen, könnten demnach die Materialkosten angepasst werden. Ein wichtiges Thema der Sitzung war auch der Klimaschutz und die Umweltzonen. Die Beiratsmitglieder waren sich einig: Es müssen praktikable Lösungen gefunden werden, die sich nicht negativ auf den Tourismus auswirken. Eberhardt forderte eine verstärkte Förderung der Busse und lehnte jede Aussperrung von Bussen in den Innenstädten ab.
RDA-Präsident in Sitzung des Tourismusbeirats
Richard Eberhardt vertritt Interessen der Bus-Branche bei Sitzung im Tourismusbeirat.