Sárvár zum 14. Kurort in Ungarn ernannt

13.12.2012 15:24 Uhr

Ab sofort trägt Sárvár die staatlich anerkannte Bezeichnung „Kurort“.

Der nationale Gesundheitsdienst Ungarns verlieh zwei Stadtteilen, die übersetzt als „Sárvár – Heilwunder” und „Sárvár – Arboretum” bekannt sind, zum 19. Oktober 2012 die offizielle Kurortqualifikation und machte die Stadt damit zum 14. Kurort in Ungarn. Auf dem Gebiet des Erholungsortes befindet sich auch das Danubius Health Spa Resort Sárvár. Insgesamt gehören zu diesem Bereich des Kurortes das Heilbad und seine umliegenden Grüngebiete sowie das 200 Jahre alte Arboretum. Die Danubius Group ist als „Experte für Heilwasser“ Vorreiter im Bereich Medical Wellness und macht sich seit über 40 Jahren für Reisen mit medizinischem Fokus stark. Die Ernennung zum Kurort ist für Sárvár eine besondere Ehre, denn seit 1984 wurde in Ungarn keine andere Stadt zum Kurort ernannt – die Danubius Hotel Group erwartet sich dadurch für das Danbubius Health Spa Resort Sárvár steigende Besucherzahlen.

Traditionell steht das Land an der Donau für Wellness – denn aus über 1000 heißen Quellen sprudelt Ungarns wichtigster Bodenschatz: Thermalwasser. Jährlich reisen tausende gesundheitsbewusste Gäste in dieses natürliche Wellness-Paradies. Speziell in Sárvár, das 200 Kilometer westlich von Budapest liegt, befinden sich aufgrund der ansteigenden Popularität durch die Ernennung zum Kurort neue Projekte in Planung. So zum Beispiel der Ausbau eines neuen touristischen Zentrums, die Renovierung der Brücke der Nádasdy-Burg und des Burgviertels, die Erstellung eines thematischen Kurortweges, die Rehabilitation der Gegend um den Bootssee und der Ausbau thematischer Kurortplätze.

Seit 1961 gibt es Heilwasser in Sárvár. Damals wurden im Rahmen der Steinölforschungen zwei wertvolle Wassersorten entdeckt. Zum einem das sich in den Heilbecken befindliche Wasser, das aus 1.200 Meter Tiefe mit 43 Grad an die Oberfläche sprudelt und zum anderen das Wasser, das aus 2.000 Meter mit einer Temperatur von 83 Grad nach oben gelangt. Letzteres verfügt über wichtige Zusammensetzung wie Natriumchlorid, Hydrogencarbonat, Jod, Brom, Fluor und zahlreiche weitere Spurenelemente. (ah)

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