Scandlines kämpft sich durch die Krise

09.08.2009 12:06 Uhr
Scandlines kämpft sich durch die Krise
© Foto: Scandlines

Die Reederei Scandlines musste im ersten Halbjahr 2009 Rückgänge in den Transportergebnissen hinnehmen. Die anhaltende Krise beeinflusst insbesondere den Frachtverkehr. Der Passagierverkehr ist ebenfalls unter Druck geraten, primär durch den rückläufigen Einkaufsreiseverkehr aus Schweden nach Deutschland.

Im ersten Halbjahr 2009 beförderte die Reederei Scandlines auf ihren acht eigenen Linien im Ostseeraum rund sieben Millionen Passagiere (-11 Prozent), 1,5 Millionen Pkw (-9,3 Prozent), sowie 427.293 Lkw und Trailer (-24 Prozent), 28.070 Eisenbahnwagen (-37 Prozent) und 28.844 Busse (-11,4 Prozent). Durch das veränderte Reiseverhalten der Endverbraucher sieht Scandlines aber große Möglichkeiten, das Kurzreisesegment und die touristischen Angebote speziell in näher gelegenen Reisezielen wie in Dänemark und Schweden, sowie in Deutschland, weiter auszubauen. Kurz- und Tagesreisen über die Ostsee mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis stehen momentan bei den Passagieren hoch im Kurs. Die Skandinavier zieht es gerade in der jetzigen Zeit verstärkt zu Kurzreisen nach Deutschland.

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