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Tourismus: Mitglieder im ATV wollen Zusammenarbeit ausbauen

Man sei auch offen für neue Verbände und Gruppen, sagte ATV-Sprecher Michael Buller
© Foto: Screenshot Aktionsbündnis Tourismusvielfalt

Nach rund zwei Jahren haben die im Aktionsbündnis Tourismusvielfalt zusammengeschlossenen Verbände eine Bilanz gezogen. Man will nun den engen Kontakt mit der Politik suchen und zeigt sich offen für weitere Mitglieder.


Datum:
27.05.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Man wolle die Zusammenarbeit verstärken und einen engeren Kontakt zur Politik suchen, lautete das Ergebnis einer Klausurtagung der im Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) zusammengeschlossenen 28 Verbände. Bei der Klausur in Berlin haben Vertreter der Mitgliederverbände – unter anderen der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) und der Internationale Verband der Paketer (VPR) – eine Bilanz ihrer bisherigen Arbeit gezogen und sich mit der künftigen Aufstellung und Ausrichtung des Bündnisses im deutschen Tourismus beschäftigt.

Das Bündnis war vor rund zwei Jahren infolge des Ausbruchs der Pandemie gegründet worden, nun soll es weiter nach vorne gehen, sagte ATV-Sprecher Michael Buller. „Wir haben viele Punkte und Themen angestoßen und bewegt, dies wollen wir fortsetzen. Wir sind auch offen für neue Verbände und Gruppen, die sich dem Bündnis anschließen wollen. Wir sind breit aufgestellt, aber wir freuen uns über alle, die fehlende Bereiche im ATV mit Fachkompetenz ergänzen können.“

Stärkerer Austausch mit der Politik als Ziel

Zu den Themen, die das Bündnis stärker ins Auge fassen will, gehören ein engerer Kontakt und stärkerer Austausch mit der Politik. Am Rande der Veranstaltung trafen sich die Teilnehmer der Klausurtagung in Berlin mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Tourismus der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stefan Zierke, Frank Junge, Rita Hagl-Kehl und Lena Werner. Die Gesprächsrunde war das erste persönliche Treffen mit den Abgeordneten der SPD und das Folgegespräch einer ersten Diskussion per Video.

Beide Seiten haben sich nun auf die Fortsetzung des Dialogs geeinigt, ein weiterer intensiver Austausch soll laut ATV in Anbetracht der immer noch schwierigen Situation der Branche folgen. „Da die geplante nationale Plattform der Touristik erst 2023 starten wird, brauchen wir jetzt schon eine aktive Kommunikation, weil die Herausforderungen, wie zum Beispiel Nachhaltigkeit oder Digitalisierung, nicht warten werden“, betonte Michael Buller.

Kleineren Verbänden einen Zugang zur Politik ermöglichen

Das Aktionsbündnis will zudem kleineren Verbänden in der Touristik einen Zugang zur Politik ermöglichen, weil auch deren Themen für einen funktionierenden Gesamt-Tourismus wichtig sind. Während der Besprechung konnte das Bündnis die unterschiedlichen Aspekte und Perspektiven von Partnern aus Segmenten wie Jugend- oder Bildungsreisen, aber auch Reiseführer präsentieren und erläutern. Es sei deutlich geworden, wie wichtig es ist, die „gesamte Bandbreite des Tourismus in solchen Konversationen zu berücksichtigen“, erklärte das Bündnis abschließend.

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