Im Burgund laden die UNESCO-Welterbestätten dazu ein, bedeutende Kulturdenkmäler zu entdecken und zugleich die burgundische Lebensart kennenzulernen, gerade wenn im kommenden Jahr ein Jubiläum ansteht. Im Jahr 2027 feiert die 1937 eröffnete Route des Grands Crus ihr 90-jähriges Jubiläum. Die Weinstraße führt durch die renommierten Weinlandschaften der Côte de Nuits und der Côte de Beaune, vorbei an historischen Winzerdörfern und weltberühmten Weinlagen.
Im Mittelpunkt stehen die Climats du vignoble de Bourgogne, die seit 2015 zum UNESCO-Welterbe gehören. Diese präzise abgegrenzten Weinparzellen spiegeln das über Jahrhunderte gewachsene Zusammenspiel von Boden, Klima und menschlichem Können wider. Verkostungen, Begegnungen mit Winzern und Spaziergänge durch die Weinberge machen dieses außergewöhnliche Kulturerbe unmittelbar erlebbar.
Vézelay und das Erbe des Jakobsweges
Eine reizvolle Station auf einer Reise in das Burgund ist das auf einem Hügel gelegene Vézelay mit der romanischen Basilika Sainte-Marie-Madeleine. Der seit 1979 zum UNESCO-Welterbe gehörende Hügel ist ein bedeutender Ort der Pilgergeschichte und ein Meisterwerk burgundischer Romanik. Historische Gassen, kunstvolle Steinmetzarbeiten und weite Ausblicke verleihen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre.
Ein bedeutendes Zeugnis cluniazensischer Klosterkultur und Teil des UNESCO-Welterbes der Jakobswege in Frankreich ist das historische Priorat Notre-Dame in La Charité-sur-Loire. Dazu bietet die La Cave Voûtée – Domaine Les Chaumes eine genussvolle Ergänzung. Hier führt eine Winzerfamilie ihre Tradition bereits in der neunten Generation fort und bewirtschaftet 55 Hektar Rebflächen. Im stimmungsvollen Gewölbekeller können Besucher Pouilly-Fumé, Sancerre und Côtes de La Charité entdecken.