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Wanderreisen: Mit dem Bus auf Schusters Rappen

Besondere Attraktionen sind der „Edelrid Klettersteig“, der speziell für Kinder angelegte Schmugglerpfad, das naturbelassene und gesundheitsfördernde Hochmoorbad sowie die Sonnenuntergangsfahrten mit der Wiedhagbahn. Insgesamt warten 300 Kilometer Wander- und Kletterwege darauf, entdeckt zu werden.
© Foto: Denkinger Kommunikation

Wer Reisen für körperlich fittere Gäste anbietet, sollte mal einen Blick auf das Wander- und Tourengebiet in Bad Hindelang (Allgäu) und der Hochtallage in Oberjoch und Unterjoch werfen.


Datum:
03.08.2022
Autor:
Judith Böhnke
Lesezeit: 
3 min
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Bergabenteuer und Gipfelromantik finden sich im Wander- und Tourengebiet in Bad Hindelang (Allgäu) und der Hochtallage in Oberjoch und Unterjoch vielfach. Familien und sportlich ambitionierten Bergfexen stehen Ausflugsmöglichkeiten aller Schwierigkeitsgrade auf insgesamt 300 Wanderkilometern parat. Geöffnet sind zahlreiche bewirtschaftete Alpen und urige Hütten mit Restaurantbetrieb. Übernachtungsgäste finden in Oberjoch und Bad Hindelang ein großes Angebot an Hotels und Pensionen mit typischer Allgäuer Gastfreundschaft.

Gemütliche Wanderungen sind ebenso möglich wie kurze oder längere Touren in alpinem Gelände. Besondere Attraktionen sind der „Edelrid Klettersteig“, der speziell für Kinder angelegte Schmugglerpfad, der das wilde Treiben zwischen Bayern und dem grenznahen Tirol spielerisch und spannend erläutert, das naturbelassene und gesundheitsfördernde Hochmoorbad sowie die Sonnenuntergangsfahrten mit der Wiedhagbahn. An jedem zweiten Dienstag im Monat bringen die Bergbahnen Hindelang-Oberjoch Gäste und Einheimische mit der Wiedhagbahn hinauf auf den Berg. Dass es vor der letzten Talfahrt gegen 21.30 Uhr am Einstieg oft wehmütig zugeht, versteht der Vorstand der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch, Michael Riedlinger, gut: „Es ist traumhaft schön nach einer Wanderung und Abkühlung im Schmugglersee in die Wiedhag-Alpe einzukehren und zu den Klängen der Oberjocher Alphornbläser die farbenfrohe Abendstimmung und den Blick in die Allgäuer und Tiroler Bergwelt zu erleben. Hier möchte man gerne länger verweilen.“

Wer anspruchsvolle Routen bevorzugt, „sollte schwindelfrei und trittsicher sein und sich vorab über die aktuelle Situation informieren“, sagt Patrick Jost, der seit 1996 das Hindelanger Bergführerbüro leitet. Er rät dazu „die Bergausrüstung vorab rechtzeitig auf Vollständigkeit zu prüfen und unsere 25 staatlich geprüften Bergführer und erfahrenen Tourengeher bei der Planung mit einzubeziehen. An genügend Proviant sowie einen Hitzeschutz sollte ebenfalls gedacht werden.“

Das Hindelanger Bergführerbüro stellt für Bergwanderungen, Wandertouren oder Kletterabenteuer Routen je nach Schwierigkeitsgrad, Streckenlänge, Gehzeit oder Höhenunterschied individuell zusammen oder steht beratend zur Seite. Nach fast zwei Jahren Pause bietet das Bergführerbüro im Sommer 2022 wieder das „Bergabenteuer für Familien und Gruppen“. Teilnehmer klettern etwa vier Stunden lang unter Anleitung auf einem Parcours über Felswände, balancieren über schaukelnde Brücken und sausen an einer 130 Meter langen Seilrutsche über Schluchten. „Unsere erfahrenen Bergführer sorgen dafür, dass die Teilnehmer aller Altersklassen großen Spaß und rasch wieder sicheren Boden unter den Füßen haben“, sagt Jost.

Wer es anspruchsvoll mag und über genügend Erfahrung verfügt, fährt mit der Iselerbahn hinauf in luftige Höhen zum „Edelrid Klettersteig“, der über 2.400 Meter in den Schwierigkeitsgraden B und C über rund 700 Meter in Allgäuer Fels- und Schrofengelände verläuft.

Der Klettersteig auf dem 1.876 Meter hoch gelegenen Iseler wurde 2021 generalsaniert. Drahtseile, Verankerungen, Leitern und Haltegriffe wurden überprüft beziehungsweise neu installiert. Sieben Bergführer verarbeiteten im vergangenen Jahr über mehrere Wochen 1,5 Tonnen Stahl, spannten Stahlseile in einer Länge von 1.100 Metern und verbauten 700 Stahlklemmen und 390 Stahlanker für besonders schwere Lasten in Beton. Die Drahtseile, Verankerungen, Leitern und Haltegriffe mussten überprüft oder neu installiert werden, weil Schneelast und Bergsportler am Klettersteig in der Nordwand des Iseler in den Jahren tiefe Spuren hinterlassen hatten.

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