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Wolfsreisen: Samstags ist Wolfs-Konzert

Reisen zu Tieren scheinen immer stärker im Kommen zu sein - immer mehr Parks und Forschungseinrichtungen kombinieren Tourismus und Wissenschaft. Zu den beliebtesten Angeboten zählen Wolfreisen.
© Foto: iStock/Zocha_K

Wölfe – von den einen geliebt und verehrt, von den anderen gefürchtet und gehasst. Interessengruppen rund um Wölfe gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, im gesamten deutschsprachigen Raum.


Datum:
14.09.2022
Autor:
Judith Böhnke
Lesezeit: 
3 min
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Und das oft mit „wölfischem Anhang hautnah“, unterhalten doch viele Zoos und Tierparks kleinere und größere Forschungsprojekte. Umgekehrt öffnen ausgewiesene Forschungseinrichtungen ihre Pforten für Besucher – ganz nach dem Vorbild des Wolfsforschungszentrums „Wolf Park“ von Erich Klinghammer in Idaho.

Am bekanntesten in Deutschland ist das Wolfcenter Dörverden. Es bietet zahlreiche Veranstaltungen an, die sich als Bestandteil in eine Reise einbauen lassen, bei Wolfsfans aber auch eine Themenreise tragen. Zumal dann, wenn die Wolfsfans auch Foto-Fans sind. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es direkt im Center, ebenso ein Angebot fürs leibliche Wohl.

Wer Interesse an wissenschaftlicher Forschung hat und nicht zwingend Wölfe zu Gesicht bekommen muss, kann bei Wolfland Tours auf seine Kosten kommen. In Kleingruppen machen sich die Teilnehmer auf den Weg durch die Lausitzer Wolfsgebiete, suchen Spuren und Kot und erfahren von eingefleischten Wildbiologen jede Menge Hintergrundwissen. Abenteuerlustig und gut zu Fuß sollten die Reiseteilnehmer allerdings sein.

Das größte Wolfsrudel Westeuropas ist im Adler- und Wolfspark Kasselburg bei Pelm zu Hause. Hier ergänzen Flugshows mit großen Greifvögeln das Isegrim-Programm.

Wölfen garantiert bei Heulen lauschen lässt sich im Bayerwaldzoo Lohberg.Das gemeindeeigene Wolfsrudel ist der unumstrittene Star des Tierparks und hat sich zu einer überregionalen Touristenattraktion entwickelt. Die örtliche Feuerwehr ist daran nicht ganz „unschuldig“, denn jeden Samstag um 10 Uhr testen die Fire-Fighter ihre Sirene. Und die muss in Wohlsohren zu exorbitantem Wohlklang avanciert sein, denn die Bayerwaldzoo-Wölfe stimmen zuverlässig und jedes Mal mit großem Geheul ein. Vielfach wird zwar gesagt, Sirenen täten Wölfen (und auch Hunden) in den Ohren weh – wer jedoch schon einmal erlebt hat, mit welcher Begeisterung Caniden musikalische Darbietungen aller Art zu begleiten wissen, der vermag dem Vorwurf der „Lärmbelästigung“ nicht mehr wirklich zu folgen.

Wolf Science Center

Das Highlight im Reigen der Anbieter für Wolfs-Entdeckungen befindet sich in Österreich (Ernstbrunn): das Wolf Science Center. Die Verantwortlichen hatten sich dafür vor Jahren das Klinghammer-Konzept aus Idaho in die Alpenrepublik geholt. Mutige können hier nach einer Einweisung in Wolfsverhalten in kleinen Gruppen zu den Wölfen ins Gehege. Auch Spaziergänge mit Wölfen werden für Gruppen angeboten. Der Hauptjob der Tiere ist aber die Forschung, insbesondere die Erforschung ihrer kognitiven Fähigkeiten.

Da das Wolf Science Center den wahrscheinlich intensivsten und beeindruckendsten Nah-Kontakt mit Wölfen ermöglicht, wundert es kaum, dass Besuchstermine weit im Vorfeld geplant werden müssen. Wer eine Reise nach Ernstbrunn ins Auge fasst, sollte sich für die Angebote mindestens ein Jahr im Voraus anmelden.

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