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Bayern: Weitere Unterstützung für Busunternehmen

© Foto: Julian Stratenschulte/dpa/picture-alliance

Bayerns Verkehrsministerium Kerstin Schreyer hat angekündigt, die Unterstützung für Busunternehmen weiter auszubauen.


Datum:
27.03.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
1 min
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Ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft, lässt das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr verlautbaren. Denn gerade in den ländlichen Räumen übernehmen die Busunternehmen diese wichtige Aufgabe. Umso mehr sind sie von den erforderlichen Maßnahmen, die gegen die Ausbreitung des Corona-Virus getroffen werden mussten, betroffen. Durch die Schließung der Schulen und das Herunterfahren des öffentlichen Lebens und die damit stark sinkenden Fahrgastzahlen verzeichnen sie im Moment massive Einnahmenverluste.

Busunternehmen erhalten für ihre Leistungen im Ausbildungsverkehr einen finanziellen Ausgleich für vergünstigte Zeitfahrkarten für Schüler sowie Auszubildende, schreibt das Bayerische Staatsministerium in einer Pressemitteilung. Für diesen Ausgleich erhalten die Unternehmen normalerweise Abschlagzahlungen im Juli und November eines jeden Jahres. Bereits am 14. März hatte das Verkehrsministerium beschlossen, die erste Abschlagzahlung um vier Monate vorzuziehen und diese auf Antrag bei den Bezirksregierungen sofort zur Auszahlung freizugeben. Diese erste Maßnahme gab Finanzmittel in Höhe von 35 Millionen frei. Heute verkündete Verkehrsministerin Schreyer, nun auch die zweite, eigentlich erst für November vorgesehene Abschlagzahlung von weiteren 35 Millionen Euro vorzuziehen. Damit werden Mittel in Höhe von insgesamt 70 Millionen Euro vorzeitig zur Verfügung gestellt.

„Mit dieser Maßnahme können die Busunternehmen in Bayern bereits jetzt über regelmäßig 80 Prozent der jährlichen Ausgleichsleistungen des Freistaats verfügen. Wir helfen somit kurzfristig, die Liquidität dieser Unternehmen in dieser schwierigen Zeit zu sichern und tragen so zur Aufrechterhaltung des unverzichtbaren ÖPNV-Angebots in ganz Bayern bei“, erklärte die Ministerin. Auch die Auszahlung dieser Abschlagzahlung könne ab sofort formlos von den Unternehmen bei den jeweiligen Bezirksregierungen beantragt werden.

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